30. September 2015

Manchmal schon ganz schön erschreckend, wie die Zeit so rennt! Jetzt sind wir schon wieder auf dem Rückweg und gen Westen unterwegs.
Die lange Woche mit dem CdE ging sehr gut zu Ende. Wieder alle aollauf zufrieden - und es waren auch sehr, sehr schöne und ereignisreiche Tage in guter Stimmung!
Vorgestern haben wir dann einen Teil der Oberstufe eines Gymnasiums an Bord bekommen und mit den Jungs und Mädels die erste Etappe der Rücktour gen Kiel gestartet: Ziel: Rostock.
Den Windprognosen folgend ein flinker Start, direkt an Bord und los, und ab Richtung Westen. Schweren Herzens haben wir uns von Stralsund verabschiedet! Es ist ein seeeeeeeehr schönes Revier hier im Osten, Rund Rügen! Und Stralsund hat es uns gestern auch nicht leicht gemacht, wie es so im strahlenden Sonnenschein hinter unserem Heck lag...
Naja, schön ist es hier ja überall!
Ursprünglich war schon Warnemünde das Ziel, aber dann wurde es vorgestern nur Darßer Ort. Aber dort ist es auch toll. Mitten im Naturschutzgebiet, absolute Stille in der Nacht (mit Ausnahme röhrender Hirsche) und eine Ein- und Ausfahrt, bei der man immer denkt, man liegt gleich am Strand fest.
Gestern dann, mit einem schönen, stetigen Ostwind um die Landspitze des Darß herum und nach Warnemünde. Auch ein Traum-Sonnen-Wind-Segel-Tag.
Heute wohl nach Kühlungsborn, denn heut ist nicht mehr so viel mit Wind.

27. September 2015

Nur zwei Tage später und absolut viel wieder drin in diesen Tagen:
Vorgestern morgen hat die Gruppe, sehr coole Aktion, sich drei Jollen ausgeliehen und hat in der Bucht vor Greifswald ein wenig Segelübungen gefahren.
Darum ging es für uns erst spät los, aber wir hatten eh nur Stahlbrode als Ziel.
Erst einmal war null Wind, was wir für eine ausgiebige Badepause genutzt haben.
Als dann das Windchen wiederkam - manchmal muss man einfach etwas Geduld haben - wurde die Planung der nächsten Tage direkt komplett umgeworfen. Nicht Stahlbrode, nicht gen Hiddensee (was unter Motor hätte sein müssen), sondern im Bodden bleiben, schickk segeln. Und das wurde es denn auch! Und es wurde ein ganz toller, auch für uns neuer, Hafen: Gager.
Unter Segeln bis direkt vor die Hafentür. Eine herrliche Bucht, grüne, sanfte Hügel, kleine reetgedeckte Häuschen - wie im Auenland! Von den Hügeln ein toller Blick auf Bucht und Hafen, Albertha ist gut zu sehen.
Und gestern dann der Hammertag, "sich den A... abkreuzen" kann man das wohl nennen: Mit 27 Wenden bis in den letzten Winkel des Strelasundes, nach Gustow. Es war genial!!! Alle begeistert bei der Sache, Tänze auf Vor- und Achterdeck, wunderbare Sonne, Albertha unter vollen Segeln unterwegs.

25. September 2015

Das Museum hat wieder einen gebührenden EIndruck hinterlassen - ist auch eine sehr gute Ausstellung!
Im Anschluss an den Besuch der Raketenversuchsanstalt sind wir dann, gegen Mittag, weiterge"zischt" gen Norden. War wenig Wind, es ging etwas langsam, aber es ging. Unter segeln bis direkt in die EInfahrt in die Thiessower Bucht und dann nach Thiessow in den kleinen Hafen an der südöstlichsten Spitze Rügens.
Dort, wie immer, sehr schön! Viel Natur dort.
Gestern stand dann 'Kreuzen quer über den Greifswalder Bodden' auf dem Programm, und wir haben die Gruppe allein segeln lassen, wir waren Geister und nur noch in Notfällen fähig, ins Schiffsgeschehen einzugreifen. Das ist immer eine seeehr spannende Sache, aber unsere Gruppe hat das gut gemeistert und tatsächlich alle Segel (inkl. Klüver!) gut hochgebracht und wir sind 5 Wenden gefahren! Applaus!!!
Status jetzt im Moment: Greifswald. Gestern abend lekcer Grillen, wieder direkt vor dem Schiff, und RoRa und mir blieb sogar noch Zeit, das Ruder zu streichen. Ich möchte eben betonen: Das ist nicht Nichts, was ich da tue, sondern ich halte das Boot fest!!!

22. September 2015

Melde planmäßigen Verzug: Von Lubmin aus durch die engen Gewässer an der Insel Ruden (3 Halsen) und dann lange Strecke Usedom-Ost entlang nach Swinoujscie (ich kann mir nicht merken, wie man das schreibt...).
Von dort, gestern, die Swina hinunter - da war es leider ein wenig zu wenig Wind - und ins Stettiner Haff. Dort startete dann die Segel-und-Wenden-Party, denn es war alles, aber auch alles mit Netzen und Stellnetzen zugepflastert. "Weeende" - oh hauerha, da ist ja schon wieder ein Fähnchen im Wasser - "Weeende"... Aber das hat richtig Spaß gemacht. Zum Tagesabschluss konnten wir noch eine Yacht aus einem Netz befreien (mit unserem Beiboot) und dann in Ueckermünde befriedigt einlaufen.
Heute morgen früh los und die Uecker wieder hinab (unter Segeln komplett, siehe Bild) und im Haff weiter gen Westen, in die Peene. Fast alles unter Segeln, inklusive Ankerpause vor der Zecheriner Brücke.
Jetzt liegen wir in Peenemünde und morgen früh soll es ein Museumsvormittag werden im Museum der ehemaligen Raketenversuchsanstalt.

19. September 2015

So. Wieder an Bord. Und schon mit nächster Gruppe unterwegs.
Die Seeschule aus Rangsdorf ist gut gelaufen, die hatten eine nette Kurzwoche, diese auch bis zuletzt ausgeschöpft, echt bis zur letzten Minute.
Naja und gestern Abend dann die jetzige Gruppe an Bord: „CdE“ – eine Gruppe bestehend aus ehemaligen Teilnehmern einer Schülerakademie ("Club der Ehemaligen"). Seeehr feine Leute! Gute Stimmung, alle interessiert, hilfsbereit, passt!
Wir sind heut in Stralsund relativ spät gestartet, 12:20 Uhr durch die Ziegelgrabenbrücke, und haben den Greifswalder Bodden durchquert nach Lubmin. Wetter war durchwachsen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Prima Windchen, das morgen zunehmen soll (aus SW) und wir planen gen Polen, nach Swinoujsce zu fahren. Usedoms Ostküste komplett.
Bild: Besatzung am gestrigen Wechseltag bei „Picknick“ vor großer Kulisse der Rügenbrücke.

16. September 2015

Fällt Euch an dem Bild etwas auf?...
Keine Angst, wir rüsten jetzt nicht um auf Industriecharme der 70er - was Ihr da seht ist das Ergebnis eines ziemlich missglückten Überholversuches einer Yacht an der engsten Stelle des Fahrwassers Hiddensee-Stralsund.
Kurzer Windschatten von uns, dann ein ausscherender Bug, als der Wind wiederkam und durch die Abfangbewegung dann ein Heck, das in unsere Seite gekracht ist. Mist!
Naja, passiert eben. Das Holzschild ist leider irreparabel und wird nun neu angefertigt auf der Werft in Stralsund, und ansonsten ist noch Stahl verbogen, dafür kommt am Freitag ein Schweißer.
Albertha ist trotzdem munter unterwegs: Montag Stralsund-Kloster (die Gruppe kam ziemlich spät und musste dann noch einkaufen; Dienstag Koster-Lohme (knapp westlich der Kreidefelsen des Kaiserstuhls); heute Lohme-Tiessow (ganz am südöstlichen Zipfel Rügens. Und schon ist die Umrundung Rügens so gut wie perfekt.
Und heute ist Dick und Chris auch ein ganz, ganz dicker Kollege über den Weg gefahren: Die "Mir" kreuzt da in den Gewässern herum.

12. September 2015

Von Greifswald ging es - mit rasanten 7 Knoten - zurück gen Strelasund, durch die Brücke und nach Altefähr. Netter Hafen dort, den kannten wir noch nicht. Ein toller Blick über den Sund auf Stralsund.
Dort ging es dann am Freitagmorgen nur flink hinüber. Putzen, Verabschiedung - es war ein toller Törn mit Euch Polizisten!!!!!!!
Jetzt sind wir mit einer Freundesgruppe von André unterwegs. Da ist die Stimmung natürlich auch ganz oben. Und es war auch wieder ein superguter Segeltag: Ab Stralsund Hafenausfahrt die Lappen oben. Aus dem Gellen hinaus und einmal Hiddensee umrundet (Bild: Mittagessen vor den Felsen und dem Leuchtturm Hiddensees), durch den Libben wieder rein und unter Segeln bis direkt in den Hafen von Kloster hinein. Das alles mit Sonne und stetiger WIndstärke 5 aus Ost. Dolle!
Morgen dann retour gen Stralsund und von dort aus geht es für Sabrina und mich für ein paar Tage nach Hause. Und André macht Feierabend für diese Saison.
Vielen Dank, Herr Bootsmann! Es war eine astreine Saison!!!!!
Wir wünschen Dir alle ganz viel Freude und Erlebnisse auf Deiner Reise mit der "Thor Heyerdahl" (André fährt für 6 Monate gen Karibik)!
Für 5 Tage werden nun Chris und Dick das Schiff übernehmen und mit der Seeschule aus Rangsdorf fahren. Das sind ja auch ganz alte Bekannte und eine sehr nette Gruppe immer. Passt.
Natürlich werde ich trotzdem Bericht erstatten!

9. September 2015

Tatsächlich hat das Wetter die Ankündigung gehalten: Wir haben herrliche Tage! Aber natürlich nicht nur, weil die Sonne ganz oft aus einem ausdrucksvoll-wolkigen Himmel schaut und der Wind in idealer Segelstärke bläst.
Sondern auch, weil es wieder (wie immer bei den Polizei-Törns) eine mega-nette Truppe ist, die wir hier an Bord haben. Tolle Stimmung an Bord!
Am Sonntagabend Einweisung und Kennenlernen.
Montag früh aus den Federn, Frühstück um 6:45 Uhr und um 8:20 Uhr durch die Ziegelgrabenbrücke (die Brücke im Rügendamm).
Direkt hinter der Brücke die Segel in die Höhe und den Strelasund hinas, gen Greifswalder Bodden. Diesen durchkreuzt und nach Baabe (südöstliches Rügen). Ganz einsames Fleckchen in wunderschöner Natur.
Dienstag, gestern, von Baabe gen Süden, in die Peene, und nach Karlshagen. Sehr netter Hafen, den kannten wir auch noch nicht. Leckeres Eis im Ort! Und wir sind bis direkt in den Hafen gesegelt - großes Kino.

Heute dann (leider unter Motor, aber man kann nicht alles haben) aus der Peene nördlich wieder hinaus und nach Greifswald. Segel konnten im Ausgang des Peenestroms hoch und blieben oben bis direkt vor die Brücke von Wieck - die war nämlich zu.
Das war schon einmal ein supersuperschöner Tag, stilles Gleiten vor dem Winde unter blauem Himmel.
Dann konnten wir aber auch noch, direkt als wir durch die Brücke waren, die Segel wieder hochziehen und bsi direkt in den Greifswalder Hafen segeln. Einmalig schön, denn die EInfahrt nach Greifswald ist der Ryck, ein nicht allzu breiter Fluß, gesäumt von Schilf und Natur. Erhebend!
Und dann heut abend noch den Grill angeschmissen, das schlug dem Tag die Krons ins Gesicht: Direkt vor dem historischen Stadtturm, neben dem Schiff, Tische und Bänke vom Hafenmeister. Geilgeilgeil! Welch ein Tag!

6. September 2015

 

Es wurde denn doch noch ein kompletter Liegetag in Klintholm. Wir hatten die Zeit, es war noch ein wenig Welle draußen und Klintholm ist ja ein sehr netter Hafen. Geländespiel „capture the flag“ war auch ein Bringer.
So war also Freitag der „Sprungtag“ gen Deutschland. Und das Wetter war auch, wie von den dänischen Fröschen vorhergesehen, sehr hold. Sogar eine Badepause wirklich mitten auf der See war drin.
Am späteren Abend gut in Kloster gelandet (mit langsamer Fahrt, denn „Abendessen an Deck“ war noch ein Programmpunkt.
Die Insel Hiddensee war wieder toll – ich persönlich bin ja absoluter Kloster-Fan.
Gestern, am Samstag, kam dann ordentlich Wind auf und peitschte das Meer auf die Küste der Insel. Und wir waren froh, dass wir die geschützten Innengewässer befahren konnten und nur doch den Weg nach Stralsund vor der Brust hatten.
Hier liegen wir jetzt, vor dem Ozeaneum, und haben die Gruppe des DCTB heute morgen verabschiedet. Sogar drei Lieder wurden für uns gedichtet und gesungen. Das war echt toll, Leute! Sehr bewegend! Aber wir hatten auch echt eine starke Woche!
Jetzt grad kommen Olaf und Holger von der Polizei aus Schleswig-Holstein an Bord. Bildungsurlaub für eine gemischte Polizisten-Truppe. Schon Stammgäste an Bord und hier sehr gern gesehen. Wir freuen uns auf die kommenden fünf Tage mit der Truppe und das Wetter soll auch gut werden!

3. September 2015

Jau, planmäßig nach Rödvig, das war es vorgestern. Schön um die Klippen von Stevens Klingt herumgesegelt und dann noch zwei lange Kreuzschläge und unter Segeln bis direkt vor den Hafen.
Gestern ging es dann erst etwas später los – dem Wind geschuldet – und so blieb der Gruppe Zeit für Landgang, Bibelgespräch und Strand und uns bleib Zeit, uns mal Fahrräder für 2 Stunden auszuleiehn und zu den Klippen zu radeln. Da gibt es eine Kirche, die steht direkt am Abgrund. 1928 ist das helbe Kirchenschiff abgestürzt und seitdem ist das Gebäude denkmalgeschützt. Ein echt beeindruckender Ort, wie man auch auf dem Bild sehen kann.
Gegen frühen Nachmittag ging es dann los und mit Windstärke 5-6 sind wir weiter gen Süden „geflogen“. Um die Kreidefelsen von Mön herum. Hinter den Felsen erwartete uns ganz gut Welle, so dass wir uns echt nach Klintholm gekämpft haben.

Aber es war ein beeindruckendes Wetter: Sonne hinter einzelnen, tiefen Wolken. Ein Erlebnis-Tag für alle und ein tolles Gefühl, wenn man dann den Hafen erreicht und sagen kann: „Jau, das haben wir gerockt!“.
Heut ist wieder erst späterer Start geplant (gleich um 14 Uhr nochmal Wetter gucken), und die Gruppe ist grad per Bus bei den Kreidefelsen. Ich war für anderthalb Stündchen mit und dort laufen: Was für eine tolle Natur!!!!
Unser Ziel heute steht noch nicht ganz fest: Entweder weiter  gen Süden, nach Häsnäs, oder schon den Sprung gen Deutschland, nach Kloster oder so.

1. September 2015

Puh! Wechseltag in Kopenhagen, das mache ich auch nicht zu meinem Hobby. Ohne Unterstützung komplett putzen war schon die eine Sache. Nebenher noch einige Arbeiten erledigen müssen die andere, und dann kam noch immer was dazwischen – das war ein anstrengender Tag gestern.
Aber sehr erfolgreich. Einzelbuchergruppe gut in den Bus gesetzt und ausgewunken, neue Gäste an Bord genommen.
Die Fahrt nach Kopenhagen war eine sehr dichte, ereignisreiche Woche unter netten Leuten. Jetzt die neue Gruppe macht nach dem ersten Tag auch einen sehr sehr guten Eindruck. Alle voll motiviert und begeistert.
Heute von Kopenhagen nach Köge – sollte es jedenfalls. Aber dann war es viiiel weniger Wind als in der Prognose und es wurde ‚nur‘ Hundige – an der Küste, einmal ums Eck, südlich Kopenhagen (da muss man ja noch ziemlich weit ‚rum‘). Schön hier!!! Ein neuer Hafen auch für uns.
Bild: Heut Abend haben wir direkt mal Positionseinteilung gemacht – Lyana hat das übernommen und die Feder geführt, wie man hier sieht.
Morgen geht es weiter gen Süden, der Wind soll auf Südwest (das wäre gut), wahrscheinlich noch einmal nach Rödvig.

29. August 2018

Wieder erscheint mir der letzte Eintrag unglaublich lange her zu sein, dabei sind es nur drei Tage. So viel passiert, so viele Eindrücke, so viele Erlebnisse. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte dutzende von Bildern einstellen.
Am Donnerstag ging es von Rödvig weiter gen Dragör – knapp südlich Kopenhagen. Ein Schnellsegel-Tag, vor dem Wind mit 3 Halsen und unter Segeln bis direkt, aber absolut direkt vor den Hafen.
Und dann kam der Tag gestern, das war ein echtes Highlight: Bei strahlendem Sonnenschein und einer Windstärke 4 aus West zunächst wieder ein Stück gen Süden, und dann den eigentlichen Öresund hinauf, unter der Brücke hindurch (was für ein Bauwerk!) und dann auf  DIE Insel: Flakfortet. Nach einem fetten Gewitterschauer abends ein wunderbares Grillen, oben auf den Wiesen mit Blick auf den Sund, auf Schweden und auf Dänemark in der Abendsonne. Und die wildromantische, kleine Insel ist immer einen Abenteuerspaziergang wert.
Heute dann noch ein halber Segeltag nach Kopenhagen und da liegen wir jetzt, im Herzen der Hauptstadt und alle sind Bummeln. Treff zum Abendessen um 20:45 und dann ist letzter Abend, denn morgen wechseln wir dann schon wieder die Gruppe und es kommt der „Christliche Technikerbund“ an Bord, mit denen wir retour, gen Süden, gen Rostock gehen.

26. August 2015

Muss nachher wieder Bilder nachreichen, denn gestern war ein sehr Ereignis-voller Tag - aber die müssen erst noch besorgt werden von Gästekameras.
Hier ein aktuelles Bild von mir von vor 10 Minuten: Sonnenaufgang in Stubbeköbing über dem Grönsund. Ich bin früh aufgestanden, um schon einmal den Wasserschlauch an den Start zu bringen, und eine laue Morgenluft und die heraufziehende Sonne begrüßen und belohnen mich. Alles noch ganz still hier.
Vorgestern sind wir tatsächlich, wie geplant um 8 Uhr gestartet. Dann erst einmal Frühstück während unserer Fahrt, die Warnow hinunter. Dann fix die Segel hoch, und als wir den Bug aus den Molen streckten, waren wir schon unter Segeln unterwegs. Wie angesagt kam dann so langsam und stetig gut Wind auf und trug uns nach Dänemark hinüber. Vorüber an Gedser in den Guldborgsund, nach Nyköbing. Nicht der schönste Hafen der Welt, aber eine historische Innenstadt und ein sehr netter Hafenmeister.
Gestern dann viel Wind in der Prognose und darauf hatten wir ja auch geplant, und es ging durch den Grönsund gen Norden - wir konnten den Sund komplett segeln - inklusive Brückendurchfahrt bei Guldborg ("You can come under sails, I will open everything for you!" sprach der Brückenwart am Funk).
Dann ins Smalands-Fahrwasser und mit 8,5 Knoten Richtung Stubbeköbing. Durch die beiden Brücken und hier in den alten Fischereihafen.
Ein toller Tag!!!
Heute haben wir einen relativ zügigen Start geplant. 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Ablegen und dann aus dem Grönsund, vorbei an den Kreidefelsen von Mön und nach Rödvig, das liegt dann schon auf Seeland, der "Kopenhagen-Insel".

23. August 2015

Bericht:
Und am Freitag war der Wind wieder da! Spät in Rerik gestartet (vorher noch ausgiebig Strandparty) und dann ging es erst einmal mit easypeasy 4 Knoten das Salzhaff hinaus. Und dann begann der Kampf gegen Wind und Strömung: Alles gegen uns, aber wir hatten uns vorgenommen "das schaffen wir unter Segeln!". Bis in die Nacht hinein haben wir uns nach Kühlungsborn gekreuzt, es war ein tolles segeln im Sonnenuntergang und unter Sternen. Absolutes Erlebnis für die Kids.
Und auch gestern war alles besegelt - auch wieder Kreuzkurs - nach Warnemünde. Dort letzter Abend, mit Fackeln am Strand.
Eine schöne Woche gewesen für alle, sicher unvergessliche Tage.
Jetzt, wieder in Rostock, haben wir, nach Putz- und Einkaufstag, die nächste Gruppe an Bord: Einzelbuchertour, und es geht nach Kopenhagen. Yeah! Morgen früher Start, 8:00 Uhr werfen wir die Leinen los.

20. August 2015

Der vierte Tag mit der vierten KiJu-Truppe mittlerweile schon - und auch diese Tour läuft "rund"
Das Tollste ist echt, dass es immer so unterschiedlich ist: Erst Hanse-Sail mit Halbtagesgästen, dann die Pfadfinder, alle so im Alter zwischen achtzehn und dreiungdzwanzig, jetzt KiJu, Alter ab zwölf. Und im Folgenden dann wieder Einzelbucher (nach Kopenhagen) mit einer Spanne zwischen neunzehn und fünfundfünfzig. Das macht es so unheimlich abwechslungsreich. Man muss als Besatzung immer ein wenig anders sein und es kommen immer andere Rückmeldungen. Macht Freude!
Wie gesagt: Auch hier eine sehr nette Truppe beisammen.
Am ersten Tag, dem Montag, hatten wir ein wenig Pech mit dem Wind: Eine 6-7 aus Ost war angesagt, und da wollten wir echt nicht nach Dänemark hinüber um allen die Seekrankheit zu ersparen. Anstelle dessen also die Küste entlang und mal wieder auf die Insel Poel. Naja, schön ist es da auf alle Fälle ja.

Von Poel aus ging es nach Wismar - nur ein Katzensprung, musste aber komplett gekreuzt werden (daher stammen die Bilder, mal ein paar Leute beim "arbeiten" geknipst). In Wismar war ein halber Tag frei, und dann ging es gestern nach Fehmarn. Das war ein langer Tag, denn der Wind ließ auf sich warten - aber er kam - und er kam so, dass wir am Ende des Tages mit 8 Knoten liefen.
Heute morgen noch etwas Landgang nach Burg, denn wieder sollte der Wind erst nachmittags kommen. Das blieb dann leider aus, so dass es heute ein Motortag war, nach Rerik in's Salzhaff. Aber es war warm und Sonne und schön, und es wurde ausgiebig gebadet.
Auch fein.

16. August 2015

Der halbe Tag "nur mal eben um die Ecke" war so mit eines der schönsten Segelerlebnisse, die so hatte: Eine Windstärke 5-6 aus Ost, also feiner Landschutz. Sonne, Sonne, Sonne und ein Wind mit lauen 26 Grad - es war traumhaft (!!!).
Und im Haff haben wir auch eine tolle Angerstelle gefunden, direkt unterhalb einer kleinen Steilküste, sehr windgeschützt und schön.
Abends mit Beiboot "Ruth" zur Küste und dort Lagerfeuerabend. Im Hintergrund des Bildes könnt Ihr Albertha schön erkennen. Und was Ihr auch sher, ist, dass Einige sehr komisch stehen auf dem Bild: Mücken waren ein echtes Problem, das sich erst mit zunehmender Nacht löste.
Gestern war null Wind - aber damit hatten wir leider gerechnet. Es wurde ein kurzer Motortag nach Warnemünde, aber dort war dann noch ein Nachmittag Zeit für diverse Spiele und Aufgaben und die "City".
Bunter Abend dann zum Abschluss - sogar wir haben uns einige Zeilen Lied auf Französisch rausgedrückt - wenn das mein alter Lehrer hätte hören können!
Mittlerweile sind wir schon in Rostock angekommen und unten wird fleißig geputzt. Gegen 13 Uhr verabschieden wir dann die Pfadfinder. Es war eine sehr schöne Woche!!!

14. August 2015

Etwas skuriler Reiseverlauf – Segeln eben: Von Nysted sollte es nach Fehmarn gehen…ging es auch zunächst, aber dann drehte uns der Wind entgegen (sowas von nicht angesagt) und wir mussten schließlich einsehen, dass Fehmarn in passabler Zeit unerreichbar wurde – 28 Seemeilen direkter Weg auf Kreuzkurs mit Windstärke 2-3 ist einfach nicht. Da haben wir dann umgedacht und sind gen Insel Falster, gen Gedser, umgedreht.
Schön Abendessen an Bord in der Sonne, dann der feine Yachthafen mit Sonnenuntergang über dem Meer.
Vorgestern gelang Fehmarn dann – sehr gut sogar. Mit 6 Knoten lief es wie geschmiert.
Und in Burg war es angenehm, dass wir in Gedser früh gestartet waren, so blieb Zeit für den Ort, ein Eis, etc.
Zwischendurch steigen hier immer wieder Spiele und Workshops zum Thema „Verständigung“ – das auf dem Bild sieht aus wie ein Rekordversuch „möglichst viele Leute tief an Backbord“ – ist aber eine Art Versteckspiel.
Die Teamer hier geben sich sowieso unheimlich viel Mühe, sind superengagiert und so läuft es echt wie geschnitten Brot. Trés bien sozusagen.
Gestern: Fehmarn zur Insel Poel, nach Timmendorf. Und wieder einmal Grillen, aber die Stelle hier wird man auch nicht leid, man sitzt sooo toll in der untergehenden Sonne und an der Steilküste. Schöööööön hier!
Plan heute, bei viel Wind aus Ost: Nur eben „um die Ecke“ und ins Salzhaff. Anker schmeißen und eine Nacht auf dem Meer.

11. August 2018

Hanse-Sail erfolgreich beendet!
Am Sonntagmorgen hat sich das Fest mit einem absolut supertollen Törn von uns verabschiedet: Bei strahöender Sonne erst einmal unter Motor raus, früh Segel gesetzt, draußen (auf der Ostsee, außerhalb Warnemünde) 40 Minuten Segeln können und dann unter Segeln komplett wieder hinein, die Warnow hinunter bis in den Stadthafen - 5 Meter vor dem Hafenmeisterbüro die Segel wieder runter. Schön war's! Aber das hatten wir auch verdient! Meine Besatzung war auf der Sail mal wieder einsame Spitze! Absolut!
Danke Carina! Danke Ulla! Danke André! Danke Thorsten! Danke Matze! Danke Vivi!
Neue Gruppe an Bord dann gestern: Deutsch-Französische Pfadfinder. Und wieder haben wir Glück: Ganz, ganz nette Truppe. Verständigung mit Händen und Füßen teilweise (Paré a virer = fertig machen zur Wende) aber alle sind ganz doll engagiert.
Bevor aber dann gestern endlich mal wieder ein "richtiger" Segeltag war (mit 6 Knoten gen Norden, nach Nysted) war Einkauf angesagt: 6 Wagen voll und erst einmal die Kasse für 30 Minuten lahm gelegt...

8. August 2015

Der Törn mit den Kids von KiJu ging gut zu Ende - sehr gut sogar. Von Timmendorf nach Kühlungsborn: Windstärke 4, Sonne. Der nächste Tag, von Kühlungsborn nach Warnemünde: Windstärke 4-5, Sonne. 100%-Wetter. Fantastisch!
Als wir dann da waren, abends, gab es fett Gewitter - aber da lagen wir schon muckelig, sicher im Hafen.
Naja, Mittwochmittag gingen die KiJu-Leute dann in Rostock von Bord und wir an die Vorbereitungen zur Hanse Sail. Und als alles fertig war, dann wurde in's Hafenfest reingegrillt.
Mittlerweile ist die Sail schon fast wieder vorbei, wir fahren grad die 8te Tour, Feuerwerksfahrt.
Es war eine sehr schöne Veranstaltung bisher. Sehr, sehr nette Gäste, viel geschnackt, viel erzählt, viel erklärt. Tolles Wetter gehabt - nur ein wenig mehr Wind hätte es sein können.
Tolle Eindrücke, tolle Bilder natürlich. Dutzende von Schiffen im Fahrwasser unterwegs, gestern, bei der Abendfahrt die Silhouetten der Segel vor dem Horizont. Schön!

3. August 2015

Jetzt geht hier an Bord alles schon wieder seinen gewohnten Gang - so ist Urlaubsende: Ist schnell wieder, als wäre man nie weg gewesen. Das ist aber ja auch gut so!
Also die zweite KiJu-Tour ist gut zu Ende gegangen. Alle frohen Mutes und mit guter Laune von Bord, dann ein etwas hektischer Nachmittag mit Gruppeneinkauf, Auto ausräumen, Schiff wieder einräumen und so, und jetzt haben wir die dritte KiJu-Truppe an Bord. Ein prima Haufen von Kids!
Wir haben 5 Segeltage und uns entschlossen, an der deutschen Küste zu bleiben - der "Rückkehr-Wind" war zu schlecht angesagt (wird auch so kommen).
Erster Tag also: Rostock - Rerik. Ins Salzhaff.
Bei der Ausfahrt aus Warnemünde, aus der Warnow, wurden wir von Eltern mit einem Schwarm Luftballons verabschiedet. Tolles Bild direkt neben dem Leuchtturm!
Der Tag nach Rerik war auch ein toller Tag: Windstärke 4 bei Sonne. und es ist natürlich einfach traumhaft da im Salzhaff. Ihr seht uns auf dem Bild vor der Silhouette von Rerik liegen (habe zur Sicherheit mal einen Pfeil auf das Schiff gemalt).
Gestern: Rerik - Timmendorf (Insel Poel). Auch hier natürlich: Schöööön! Wir waren so etwas von die Attraktion hier in dem Touri-Hafen. Wenn wir für jeder Photo einen Euro bekommen hätten, dann könnten wir mit der ganzen Gruppe Essen gehen, glaube ich.
Heute geht es zurück in Richtung Rostock, Kühlungsborn. Gegen den Wind, es wird ein dicker Kreuz-Tag!