30. Juli 2015

Nun geht unser Urlaub schon langsam zu Ende und die zweite KiJu-Tour ebenfalls. Die haben ein wenig mit dem Starkwind gekämpft - wen wundert's.
Start in Wismar, dann erst einmal los, auf's Meer und in die Lübecker Bucht. Dann nach Fehmarn und vor dem Wind das Dreieck koplettiert nach Kühlungsborn. Von dort aus nach Warnemünde, in den schönen, alten Hafen am alten Strom. Trotz viel Wind: Baden, Baden, Baden. Stadtbummel in Burg auf Fehmarn und in Warnemünde natürlich. Heute Badetag mit kurzem Segelschlag und evtl. schon gen Rostock hinein, in den Stadthafen. Dann ist sogar noch ein wenig Zeit für die Altstadt von Rostock.
Morgen treffen wir das Schiff dann wieder, an der ehemaligen Neptunwerft, und dann kommt morgenabend die dritte KiJu-Tour an Bord. Die geht dann über 5 Tage, bis wir am Mittwoch wieder in Rostock eintrudeln und uns in die Hanse-Sail stürzen.

25. Juli 2015

Gruppenwechsel in Wismar, wie geplant.
Die erste KiJu-Tour ging via Ankerstopp in der Bucht von Großenbrode (Beibootfahren! Baden!) und Timmendorf auf Poel ("da ist der Hafen ja kleiner als das Schiff!") zu Ende. Schöne Tour für alle!
Jetzt ist schon KiJu2 unterwegs - und die müssen erst einmal sehen, was sie mit dem vielen Wind anfangen. Heute ist es noch okay eine kleine 4 maximal aus Südost bis Süd. Aber morgen soll es dann ordentlich zur Sache gehen. Plan erst einmal: An die Ostküste der Lübecker Bucht. Da kann es dann bei Sturm aus West in aller Ruhe angegangen werden. Entweder nur die Küste entlang nach Grömitz oder Travemünde, oder doch, wenn der Wind nachmittags nachlässt, nach Fehmarn.
Aktuelles Bild reiche ich nach - das ist mit den Daten immer schweirig, besonders jetzt bei mir, weil wir ja unterwegs sind.

22. Juli 2015

Die Tour läuft gut, die Kids haben Spaß ... Unverschämtheit so etwas, oder? Das, obwohl wir nicht an Bord sind!
Ne, Scherz beiseite: Alles wunderbargut an Bord, Dick, André und Matze haben das Schiff, die Fahrt und die Kids supergut im Griff.
Erster Tag, Samstag: Relativ spät los, weil noch gebunkert werden musste und Teile der Sicherheitseinführung noch aus standen - dann aber in einem Zug, mit 9 Knoten, gen Norden in die dänische Südsee, auf die Insel Lyö.
Zweiter Tag, Sonntag: Von Lyö durch den schönen Svendborgsund ins Städtchen Troense.
Montag: In den Ouresund, zunächst nach Lundeborg - Badespaß! - und dann hinüber nach Langeland, nach Lohals.
Gestern, Dienstag, dann der fette Tag überhaupt: Von der Nordspitze Langelands durch den großen Belt, hinab in die westliche Ostsee, an Fehmarns Küsten entlang und bis nach Burgtiefe auf Fehmarn. 68 Seemeilen, 11,5 Stunden, 9,5 Knoten Spitzengeschwindigkeit. FETT!
Heute soll es dafür gemächlicher angehen: Erst einmal Stadtbummel in Burg auf Fehmarn, dann evtl. nach Großenbrode oder zum Ankern in Richtung Grömitz-Küste. Ziel der Tour am Freitag ja Wismar.

17. Juli 2015

Jau, Wendtorf wurde es tatsächlich, nach einem langen, ruhmreichen Tag:
Spät los in Maasholm (Spaghettieis zum Frühstück!) und dann mit einer Top-Speed zwischen 0,3 und 1,1 Knoten Richtung Süden. Sonnenbaden, Gesang, Kartenspiel, Segeltheorie. Am spöten Nachmittag kam dann Wind auf und die Geschwindigkeit ging auf 4 Knoten hoch. Abendessen dann schön an Deck vor der Kulisse der Steilküste vom Schwedeneck. Und trotz absolutem Flautentages mussten wir nur die letzten 4 Meilen motoren, sonst wäre es eine Ankunft in Wendtorf im Dunkeln geworden.
So aber sind wir schön mit den strahlen der untergehenden Sonne hier in die Naturbucht eingelaufen, an unseren Liegeplatz geglitten, Ende eines schönen Tages!
Jetzt geben wir heute mittag die Gruppe wieder ab - schade, das waren wirklich supernette Kids!
Und dann kommt die erste Kinder/Jugendgruppe von KiJu an Bord und macht mit uns Ferien. Wir starten morgen mit der Gruppe gen Osten: Eine Woche gen Wismar, eine weitere Woche gen Rostock. Go East!
Sabrina und ich machen jetzt 2 Wochen Urlaub und sind mit unserem Auto ein wenig in Meck-Pomm unterwegs, der Dick, unser alter Freund, übernimmt hier an Bord das Kommando.
Also wundert Euch nicht, wenn jetzt die Einträge hier ein wenig spärlicher werden, ich vermelde natürlich aber trotzdem, wie es dem Schiff und der Besatzung geht!

15. Juli 2015

War auch perfekter Wind - ist überhaupt alles topp!
Gut, es war am ersten Tag zwischenzeitlich mal sehr langsam mit 0,7 Knoten. Aber wir haben es ganz tapfer ausgesessen (auch ausgebadet) und sind letztendlich gegen Abend in Marstal eingesegelt. Schöner Abend dort und auch noch Zeit das Städtchen zu bebummeln.
Gestern dann die dänische Südsee gequert. Weite Kreuzschläge, an- und abschwellender Wind, Sonnenschein, blauer Himmel und als Ziel der einsame Steg von Avernakö. Zweiter erfüllter Tag.
Heute sehr ordentlich Wind und mit 8 Knoten aus der Südsee nach Maasholm. Bild: Wir direkt vor der ersten Wende, nach dem Ablegen unter Segeln(!), fotografiert von der "Thor Heyerdahl" aus, die lag unweit vor Anker und André ist dort ja grad an Bord.
Ziel heute: Die Schlei. Dort erst einmal ankern vor einem schönen Wädchen, Geländespiel, Baden, wohl sein lassen.
Fein, so ein Plattbodenschiff mit 1,1m Tiefgang - da kommt man bis dicht an's Ufer und man kann direkt neben dem Schiff noch stehen.
Nach dem Ankern noch fix nach Maasholm - EIS! - und hier liegen wir nun. Morgen ein wenig später los, wahrscheinlich mal was anderes: Wendtorf.

12. Juli 2015

Für diesen Eintrag muss ich mal ein anderes Bildformat wählen. Breitband sozusagen.
Wir haben nämlich einen ungewollten "Hafenfesttörn" gefahren.
In Laboe, als wir vorgestern ankamen: Weinfest. Direkt am Ufer, direkt neben dem Schiff. Das fand die Gruppe, die neu ankahm gut: Das war eine Einladungsfahrt der Fa. "Gira" an gute Kunden. Eine absolut und total nette Truppe, Chemie an Bord sofort top. Naja, Freitagabend denn auch, wie gesagt Hafenfest (boh war der DJ schlecht...).
Samstag dann easy Segeltag nach Eckernförde - der Wind war ruhig aber stetig und schob uns locker mit 3 Halsen in die Bucht.
Und in Eckernförde, Ihr dürft raten? - Hafenfest! Sprottentage. Band, Bühen, Buden - hätte bestellt nicht besser laufen können.
Heute dann, wieder mit passendem Wind, aus Eckernförde retour. Alle begeistert, alles fein.
Jetzt haben wir schon die nächste Gruppe an Bord (nach Putzorgie): Ein Oberstufenjahrgang aus Baden-Württemberg. Da wollen wir gleich noch die komplette Einführung machen, damit es morgen los gehen kann: Perfekter WInd ist angesagt! Ab in die Südsee!

9. Juli 2015

Tatsächlich fett segeln wurde es... FETT segeln!
1. Etappe der Fahrt gen Süden: Von Julesminde aus mit 6 Kreuzschlägen hinein in den kleinen Belt, vorüber an Fredericia und nach Middelfart. Dort wie immer. Sehr, sehr schönes Liegen!
2. Etappe: Weiter gen Süden, gegen Wind und gegen Strom, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.... Wende .... Wende .... "sag mal, ist das noch immer die Steilküste?".... Wende....
Naja, aber irgendwann dan Ankunft auf der kleinen, feinen Insel Bagö. Superschön dort!
Und dann kam der 3. Tag und das war eine Windstärke 6 und wir haben es tapfer abgesegelt: Von Bagö aus bis nach Damp! 70 Seemeilen! Aber für den nächsten Tag, gestern, war noch viel mehr Wind angesagt, da wollten wir nur noch einen kleinen Hopser zu machen haben.
Klappte auch: Heute morgens ganz früh aus Damp los und in die Kieler Wörde hinein und nach Strande. Das ging mit dem Wind noch ganz gut.
Mittags gingen alle "Windwatching" am Bülker Leuchtturm (Sturm!) und jetzt, heut abend, wurde im Windschatten am Hafen gegrillt. Tolles Licht dort!
Morgen nur noch unter Motor nach Laboe hinüber und dort dann Gruppenwechsel.
Das war eine absolut starke Tour! 12 Tage quasi rund um die dänische Inselwelt. Alles dabei an Wind, Wetter und Landschaft!

5. Juli 2015

Aus "die Heireise antreten" ist mal wieder so ein richtiges Albertha-Ding geworden.
Zunächst einmal die Entscheidung: Soll es nördlich oder südlich Seeland zurück gehen. Entscheidug: Nördlich. 1. Südlich haben wir schon gesehen, 2. Der Wind soll ab Montag West mit viel Stärke sein -  da machen wir dann Samstag und Sonntag Strecke und sind ab dann unter Landschutz.
Naja und wie wir so unterwegs waren (Bild: Das "Hamlet-Schloss" in Helsingör) haben wir entschieden: Da können wir auch durchfahren!
117 Seemeilen also. Von Flakfortet bis Julesminde an der dänischen Festlandsküste. Start am 11 Uhr, Ankunft um 8 Uhr morgens. Eine tolle Nachtfahrt mit spektakulärem Sonnenaufgang über der Insel Samsö und heute hier ein superschöner, superheißer Sommersonnentag.
Morgen: In den kleinen Belt hinein - mit viel Wind aber unter Landschutz, also ohne Welle. Mal wieder fett segeln!!!

3. Juli 2015

Von Klintholm aus ging es erst gaaaaanz gemächlich los. An den Kreidefelsen vorbei mit 1,8 Knoten - viel Zeit für den grandiosen Anblick und ganz nah. Ihr seht auf dem Bild, wie der Sturm das Wasser auswühlt...
Aber (wie angesagt und erhofft) kam der Wind im Laufe des Nachmittages und trug uns gen Norden. Ankunft in Dragör, kleines Örtchen direkt südlich Kopenhagen, um 22:45 Uhr. Da noch eine ziemlich umfangreiche Liegeplatzsuche in dem Yachthafen - mit Erfolg zum Glück.
Gestern ging es dann in Dragör wieder etwas später los. Da blieb noch ein wenig Zeit für Landgang.
Die Strecke, die es zu bewältigen galt, war dann auch nur noch kurz: Nach 4,4 Seemeilen (unter Segeln natürlich!!!) Ankunft in Kopenhagen. Und dann natürlich ein FETTES Ausrasten - Kopenhagen geschafft in 4 Tagen!
Und wir hatten einen tollen Liegeplatz, ganz zentral, und gestern und auch heute Vormittag noch war Zeit für die City. Ausgiebig Tourismus betrieben.
Am frühen Nachmittag dann heute Start - wieder nur kurze Strecke - nach Flakfrtet. Eine kleine ehemalige Festungsinsel im Öresund.
Superschönes Segeln war es, wenn auch nur 2 Stunden. Lauer Wind, knallblauer Himmel, rings umher die Küsten Dnemarks und Schwedens und mittendrin das Inselchen, das wir denn auch erst einmal komplett umsegelt haben.
Jetzt hier liegen wir ganz toll in der Abendsonne, gleich soll es Abendessen auf den Hügelspitzen mit Blick auf den Sonnenuntergang geben.
Überhaupt eine tolle INsel: Mit wilder Landschaft, alten Bunkern und Geschützstellungen, einem kleinen Hafen, Badestelllen... Oberklasse! Auf dem Bild seht Ihr uns im Hintergrund des Hafens liegen, neben uns die "Safier".
Plan morgen: Die Heimreise antreten - um noch ein ganz gutes Zeitpolster zu haben.

1. Juli 2015

Nach der Kieler Woche, direkt n Bord um 0 Uhr: Die nächste Gruppe. Aber das sind mittlerweile schon Freunde. Die nehmen es auch gelassen, das wir ein wenig zermatscht sind und erst einmal schlafen müssen...
Start vorgestern, Montag. Früh aus der Hörn los und endlich Kiel mal wieder das Heck zugekehrt.
Nach Tankstopp in Laboe ein langer Schlag bis an die Nordwestspitze von Lolland, nach Onsevig. Ganz kleiner Hafen im Nowhere - genau richtig nach KiWo!
Von dort, gestern, wieder weit - ohne viel Wind, dafür lang und auf Ausdauer gesetzt: Durch das Smalands-Fahrwasser, durch den Grönsund, quer über die Bucht von Mön nach Klintholm. Ankunft mitten in der Nacht - aber hier wird es ja im Moment gar nicht richtig dunkel.
Stolze Strecke: In zwei Tagen von Kiel nach Klintholm. Aber gut, wer nach Kopenhagen will, der muss sich strecken!
Heut geht es etwas später los, erst noch Strand. Dann weiter gen Norden, der Wind soll uns mit der Richtung Südost hold sein.

29. Juni 2015

Für den Rest der Kieler Woche mache ich einfach eine Bildergeschichte draus:

Nettes Beieinandresitzen der Besatzung am Abend
Jeden Tag neue Bilder, der Horizont immer voller Segel
Windjammerparade: Wir neben der "Sedov"
Und so sah das Ganze vom Westufer aus
Catering á la Albertha: Schnittchenplatten 3 Sterne
Und natürlich: Abschlussfeuerwerk

Hier kommen, wie versprochen, Bilder:

25. Juni 2015

Naja gut, es muss auch Entspannung geben...
...und tolle Segelmomente!

24. Juni 2015

So. Jetzt bin ich 20 Minuten auf der Suche gewesen nach einem guten Bild, das die Segel-Stimmung der Kieler Woche gut wiedergibt - erfolglos. Jetzt mache ich erst einmal einen Eintrag ohne Photo und reiche nach.
Im Grunde gibt es auch nicht viel zu berichten. Wir segeln unsere Touren, und es läuft prima. Die Stimmung ist gut, sowohl bei den Gästen als auch bei uns Besatzung. Alle haben Freude, obwohl es natürlich, wie immer, wieder mega-anstrengend ist. Das Wetter ist wesentlich besser als vorhergesagt, im Grunde haben wir erst einen dicken Schauer abbekommen, und auch das war nur eine halbe Stunde. Alles gut also.
Bild folgt, da werde ich heute dran arbeiten.

20. Juni 2015

Von Marstal ganz an Aerö vorbei und nach Lyö - das war die Strecke am Mittwoch. Und der Donnerstag war dann der Weg retour an die deutsche Küste, nach Damp. Durchschnittsgeschwindigkeit 8,5 Knoten - da ging's ab!
Gestern, Freitag, die Schulklasse dann in Kiel-Holtenau von Bord. Die Kids fanden's gut, und wir glauben, der Eine oder Andere hat auch ein wenig gelernt vom "Teamwork-Segeln"!
Jetzt stecken wir schon mitten im Getümmel der Kieler Woche. Gestern abend das Schiff auf "Hafenfest getunt": Preislisten gehängt, fett geputzt, Listen gedruckt... Und es ging auch direkt los, die ersten Hotelgäste an Bord und jetzt gleich, 9:30 Uhr, starten wir mit der ersten Halbtagesfahrt.
Ab ins Gewühl!

17. Juni 2015

Zunächst einmal muss ich noch ein Bild vom "Südsee-Törn" nachreichen: Anbaden in der dänischen Südsee, südlich von Avernakö. Was ein Wetter an dem Tag!
An dem Abend lagen wir in Aerosköbing. Abendspaziergang bei lauen 25 Grad, die schönen, bunten Häuser und ein Abendessen an Deck. Irgendwie schien die Zeit stehen geblieben zu sein.
Der letzte Tag des Törns, der Samstag, brachte zum Glück noch einmal ein wenig Wind, so dass wir die Strecke zurück in die Kieler Wörde unter Segeln machen konnten. Das war fein.
Sonntag dann die Einzelbuchergruppe von Bord - es waren sehr, sehr nette Leute!!! - und wir beschäftigt mit Putzen und Heimfahrt, denn Sabrina und ich sind jetzt mal für 5 Tage zuhause. Die Großeletern wollen den Krümel mal zwischendurch sehen.
Moritz fährt jetzt das Schiff, zusammen mit André, die Beiden haben am Montag die neue Gruppe bekommen: Eine 9. Klasse aus Uelzen.
Erster Schlag nach Eckernförde - guter Wind und einige Manöver sollten auf dem Plan stehen, damit die Kids gut "eingearbeitet" werden.
Gestern dann in einem langen Schlag rüber nach Aerö, nach Marstal. Und daher stammt auch das Bild (im Hintergrund ist die große Werft von Marstal gut zu sehen).
Heute stehen die ruhigeren Gewässer im Schutze der Inseln auf dem Plan, denn es soll ordentlich Wind geben.

12. Juni 2015

"Wunderbare Landschaft, jede Menge Sonne, wenig Wind" - das ist das Motto der Tage hier in der dänischen Südsee. Wetter passt zum Fahrgebiet - echt Südseefeeling hier.
Von Bagenkop aus in vier langen Kreuzschlägen nach Marstal - dort Eispause - und dann weiter zur Isel Strynö. Neuer Hafen für uns, ganz kleines Inselchen.
Ein herrlicher nächster Morgen und Frühstück auf dem Steg, inmitten der Natur sozusagen. Welch ein Plätzchen!
Dann gab es mehr Wind als gedacht, unter Segeln vorbei an Rudköbing, Zwischenstopp am Schloß "Waldemars Slot", und dann nach Troense - ganz schönes, altes Städchen am Svendborgsund. Malerisch liegt die "De Albertha" vor der Kulisse des Sundes.
Gestern kurzer Weg unter Motor, ein halbes Stündchen den Sund hinunter, nach Svendborg, dort ausgiebige Pause und Stadtbummel. Anschließend noch eben schnell 'um die Ecke' nach Ballen, im Ausgang des Sundes.
Klitzekleiner Yachthafen hier, passen wir so eben mal rein. Aber wieder SonneSonneSonne, abendliches Grillen und Frühstück draußen. Jetzt gehen grad alle noch eine schöne Runde Spazieren (hier ist so ein toller Weg am Fußtal) und anschließend schauen wir mal, wohin uns null Wind so trägt...

9 Juni 2015

Drei Tage vergangen, gaaanz viel passiert wieder.
Ich berichte:
Es wurde, wie geplant, Eis-Pause in Maasholm mit einem dann ziemlich spannenden Ablegemanöver, weil es viiiel Wind war. Hat aber alles geklappt und manchmal braucht man so etwas auch zum Üben.
Auf dem Wege dorthin ist dieses feine Bild entstanden. Aufgenommen von einer Yacht aus, die unseren Kurs gesegelt und uns "sooo schön" gefunden hat.
Abends Damp (mit Cocktailbar!) und am nächsten Tag, vorgestern, noch easy nach Laboe zurück. Gruppenwechsel und abends dann die jetzige Einzelbuchertour an Bord. Ziel und Motto der Fahrt: "Ab in die Dänische Südsee!" - Und wir sind da auch gleich eingestiegen und gestern direkt rübergeschippert nach Bagenkop. Und da liegen wir nun in dem malerischen kleinen Hafen in der Morgensonne, es wurde bereits lecker gefrühstückt, und der Plan ist: Treffen um 9:45, Ablegen 10:00 Uhr. mal sehen, wohin der Wind uns treibt, wir haben ja nun 6 Tage Zeit hier! Schön!

6. Juni

Jetzt sind wir "volle Pulle" mit den Dortmundern unterwegs. Wieder haben wir Glück, wieder sind es sehr nette Leute und es herrscht gute Stimmung an Bord.
Gestern bekamen die "Landratten" auch gut was geboten: Früh gestartet in Laboe und dann mit einem ganz tollen Ostwind Stärke 5 die Küste hinauf und in die Flensburger Förde bis zu den Ochseninseln (44 Seemeilen und 3 Halsen). Dabei Sonne und Wärme! Endlich! Sommer!
Abends fein grillen in der schönene Natur hier und heut morgen habe ich mit Chica die erste Runde um die Insel gedreht und Albertha zwischen den Blütenzweigen photographiert.
Jetzt gleich treten wir so langsam den Rückweg an. Der Wind hat komplett auf West gedreht und wenn alles gut geht, dann gibt es einen Eis-Zwischenstopp in Maasholm und wir gehen nach Damp.

4. Juni 2015

Weiterer Reiseverlauf: Von Sonderborg gestern nach Damp. "Mal eben" in zweieinhalb Stunden, denn es war wieder viel Wind: Ein West mit anständigen 6 Windstärken, da ging Einiges!
Aber es war ein toller Tag, bei dem alle das Grinsen ins Gesicht gemeißelt hatten. Man spürt die Kräfte der Natur so nah, wie man da so durch die Wellen rauscht und schäumt.
Photo: Leuchtturm Kalkgrund in ca. 20m Entfernung passiert.
Heute dann nur eben von Damp gen Heimat. gen Laboe. Es war endlich mal so echt schönes Wetter und ein leiser Wind trug uns über glatte See.
Dann heute Gruppenwechsel: Von Bord unsere nette Einzelbuchertruppe vom 4-Tages-Törn (Grüße an Euch, Ihr Lieben!!!) und an Bord heut abend ein Freundestörn von Dortmunder Gästen des Kneipenschiffes. Die wollen Albertha auch mal in action erleben.
Nachreichen tue ich hiermit ein Bild des vergangenen Wochenendes, des "Nikki-Familientörn-Wochenendes": Ausrasten nach der Regatta. Da steigt so richtig schön die Begeisterung auf!!!

2. Juni 2015

Jetzt bin ich weider spät dran und muss dazu noch einen Bericht ohne Foto einstellen. Aber das ist auch der Grund, warum ich 4 'Schweigetage' hatte: Ich habe immer auf ein gutes Bild gewartet, bin aber irgendwie an Keines heran gekommen...
...dabei gibt es so Vieles zu berichten, wir hatten einen ganzen Törn in der Zwischenzeit:
Am vergangen Wochenende war die Familie von einem alten Freund von uns an Bord. Eine absolut supergute Truppe, bunt gemischt in Alter, Charakter und Habitus, aber alle nett und sehr interessiert. Wir sind am Freitagabend noch (20 Uhr) gen Eckernförde (mal wieder) aufgebrochen, weil für den Samstag fett viel Wind angesagt war und Eckernförde die beste Möglichkeit für Samstag bot. 23:30 waren wir dann fest und die Gruppe hatte einen netten Adend.
Am Samstag kam der dicke Wind auch, und wir sind, schön nur unter Fock, vor dem Wind nach Damp geschuckelt. Da kurze Mittagspause und dann in die Förde zurück und nach Holtenau.
Am Sonntag stand dann der "Kröger-Cup" auf dem Programm. Eine neue Traditionsseglerregatta, die ihren festen Platz im Kieler Veranstaltungskalender finden soll. Für's Erste waren nur 5 Schiffe vertreten.
Wir konnten standesgemäß den ersten Platz ersegeln, wurden aber aus der Wertung genommen - das hatte ich angeboten, weil wir nicht (wegen Gruppenwechsel) bis zur Siegerehrung bleiben konnten. Aber ein tolles Segeln war es auf jeden Fall und die Gruppe hatte eine große Freude: Vor dem Wind bis ans Ende der Kieler Förde und denn im Kreuz-Zick-Zack wieder rein - durch alle Engstellen und alle Widrigkeiten.
Jetzt haben wir schon wieder den nächsten Trön an Bord: Einzelbucher für vier Tage.
Wieder mal ist viiiiiel Westwind (der Sommer lässt ja noch auf sich warten) und wir sind gestern nach Maasholm geflogen (12 Kugeln Eis!) und heute nach Sonderborg. Jetzt grad in diesem Moment stürmt es draußen, dass man meint, es wäre Weltuntergang - gut, dass wir heute früh gestartet sind, da waren wir auch früh im Hafen!