27. Oktober 2014

Quer durch Deutschland auf dem Kanal…
Mittlerweile sind wir im südlichen Teil des Elbe-Seitenkanals angekommen. Kilometer 30, nördlich Braunschweig um genau zu sein.
Vorgestern der Elbe-Lübeck-Kanal. Wieder sehr schön. Der romantische Fluss unter den Kanälen sozusagen. Dort ist gestern morgen die Gruppe von Bord gegangen. War ein Törn 100% anders als geplant, aber auch sehr gelungen und alle 100% zufrieden. Fein.
Dann ein Stück Elbe, an Lauenburg (Bild) vorbei und scharf links – in den Elbe-Seitenkanal.

Dort lief es wie geschnitten Brot und wir haben gestern schon die beiden großen Schleusen geschafft: Zuerst das Schiffshebewerk Lüneburg. 38 Meter nach oben im Wassertrog liegend. Sowas von beeindruckend!
Dann Schleuse Uelzen. Immerhin auch 28 Meter, schon bei Dunkelheit und in einem riesigen Betonschacht. Fühlt man sich ganz ganz klein. Das Bild sieht daher so gelb aus, weil da nur gelbe Lampen standen.
Heute sind wir um 8 gestartet und haben bereits die nächsten 30 Kilometer des Elbe-Seitenkanals ‚gefressen‘ – Planung ist es, heute noch Kilometer 210 des Mittellandkanals zu erreichen (da gibt es eine Kneipe…).

24. Oktober 2014

So, und nun kann ich auch schon Vollzug melden.
1.: In Törnhinsicht: Wir hatten doch noch drei sehr schöne Segeltage - der erste, Dienstag, mit ein wenig Kampf, 60 Seemeilen von Laboe aus um Fehmarn herum und bis Burgstaaken. Das war ein langer, aber erfüllter Tag mit Nachteinfahrt in die Burgtiefe. Der Zweite, Mittwoch, dann mit einem schönen, laufenden Wind der Stärke 4 aus Nord von Fehmarn nach Neustadt - inklusive Sonne. Der Dritte, Donnerstag, mit viel Sonnen und wenig Wing von Neustadt nach Lübeck. Da mussten dann schon alle Segel dran glauben. Daher:
2.: In "Abbau"-Hinsicht: Wir haben den Mast mittlerweile schon an Deck liegen. Das ist heute Mittag geschehen und nun sind wir schon durch die historische Lübecker Hubbrücke (Bild) und auf dem malerischen Elbe-Lübeck-Kanal, direkt hinter der dritten Schleuse "Berkentin". Morgen drei weitere Schleusen und wir haben das Ziel Lauenburg an der Elbe.

21. Oktober 2014

???
Häh???
Was das denn für'n Bild???
Ist das der Nord-Ostsee-Kanal???
Wieso schippert die Albertha nicht auf der Nordsee rum???
 - Naja, die Antwort zeigt Bild2.
Also was Ihr auf Bild1 seht ist tatsächlich der NOK - mit schönem Wind von achtern und grad bei den Vorbereitungen zum Setzen des Großsegels. Wir sind gestern um 03:00 Uhr nachts aus Stade gestartet, die Elbe bis Brunsbüttel (und schon da war fett Wind und Welle) und dann in den Kanal. Weil die Nordsee einfach nicht möglich ist, schaut Euch die Windkarte mal an - sieht zum Glück nicht oft so aus: Da steht jetzt schon ein West 6-7 und wird ein Nordwest 8-9 erwartet. Da will und kann man nicht sein.
Tja, da haben wir umdisponiert und gehen jetzt via Lübeck, Elbe-Trave-Kanal, Elbe-Seitenkanal und Mittellandkanal gen Dortmund.
Die Gruppe hat's mit Humor und Engagement genommen - Danke an Euch!!!

18. Oktober 2014

Und da ist mal wieder so richtig Leben an Bord!
Die Kids vom Eltern-Kind-Törn machen natürlich wo richtig Stimmung - und wir hatten heute einen 100%-Tag: Gestartet so gegen 10 Uhr im Museumshafen und dann, mit einlaufendem Wasser, erst einmal Hafenrundfahrt - fett was los in Hamburg.
Und dann kippte die Tide, wir hatten es gut gezeitet, und wir drehten den Bug in Richtung Westen - und ab gen Stade, alles unter Segeln.
In Stade waren wir dann relativ früh, aber das ist auch immer gut mit den Kids. Da war dann noch Zeit für Wikinger-Schach (Kids) und lecker Bierchen (Eltern) - die Herren und Damen an der Bushaltestelle...
Morgen retour gen Hamburg, und dann kommt abends der Überführungstörn an Bord - Jugendgruppe.

16. Oktober 2014

Tata!!!!
Ich präsentiere: DAS NEUE GROßSEGEL!!!!
Da ist es! Und es sieht großartig aus!
Wir hatten gestern einen ganz, ganz fetten Segeltag: Start aus Wewelsfleet um 8:30 Uhr. Dann die Elbe abwärts bis kurz vor Cuxhaven, mit der eingehenden Flut gedreht und noch Richtung Hamburg zurück bis Stade - alles mit den neuen Segeln - und das machte schon einmal einen guten Eindruck!!!!! Juhu!!!!
Heute war dann leider nix mit Segeln: Wind und Tide gegen uns, so dass wir unsere Jugendlichen zum Stadtbummel nach Stade geschickt haben (was die sehr schön fanden) und erst Nachmittags gestartet und unter Motor zurück nach HH gefahren sind. Naja, es kann nicht immer ein dicker Segeltag sein.
Morgen früh gehen die Kids vom Rauhen Haus wieder von Bord - es war insgesamt wieder ein runder Törn! - und abends kommt der Eltern-Kind-Törn. Noch einma Elbe segeln - und da sieht es windmäßig gut aus!

13. Oktober 2014

Neuigkeiten!
Wir haben ja jetzt hier anderthalb Liegetage in Hamburg (im Museumshafen Övelgönne). Ist ein wenig graues Wetter - aber gestern war Sonnenschein und den haben wir genutzt, um das komplette Deck zu streichen.
Und heute, heute, heute: Sind die neuen Segel angekommen! Wir ersetzen Fock und Groß und sie sind da!
Das Großsegel liegt noch an Land, das muss morgen an Bord gewuppt werden. Aber die Fock ist schon angeschlagen und wird morgen ihren Dienst beginnen. Wir sind ja so gespannt!!!!!!!
Neue Gruppe (das Rauhe Haus aus Hamburg) schon an Bord, und mit denen geht es ab morgen für drei Segeltage auf die Elbe.

12. Oktober 2014

Vermelde: Ankunft in Hamburg!
Der NOK-Tag lief so durch. Gast Rick stand 10 Stunden tapfer am Ruder und hat uns von Ost nach West geschippert. Liegeplatz dann Brunsbüttel, noch im Kanal, knapp vor der Schleuse.
Und auch die Elbe hinauf ging ganz prima. Die Flutwelle spülte uns mit teilweise 8 Knoten in Richtung Hamburg.
Und so endet der Törn, wie begonnen: In Rostock mit einem Blick auf die Stadtsilhouette in der Morgensonne von der Warnow aus das erste Bild; in Hamburg, der Hafen rund um die Elbphilharmonie im Abendlicht von der Elbe aus. 

10. Oktober 2014

Oh oh, wieder lange kein Eintrag!
Entschuldigung!
Wir waren sehr mit unserer Tour beschäftigt und hatten schwer Internet - ich hätt natürlich eigentlich vor zwei Tagen trotzdem mal eine kurze Meldung geben müsse...
Hier also nun der Bericht von unserer Überführungstour "Rostock-Hamburg" bis jetzt:
Der Start in Rostock mit einem tollen Sonnenaufgang über der Stadtkulisse - da waren wir grad aus dem Bett gefallen, um zum Großeinkauf los zu zischen. Und die Einkaufswagenparade, die ist eine halbe Stunde dann später: Sturm auf den Aldi und den Edeka.
Und dann ging es los. Wie schon gesagt: Irres Windglück. Südost. Montag in 6 Stunden zur Insel Poel und in den kleinen Timmendorfer Hafen. Herrliche Sonne, wunderschöne Steilküste. Und es stellte sich schon heraus: Wieder eine voll tolle Gruppe, die sich zusammenfindet wie gesucht und gefunden - obwohl es ja alles Einzelbucher sind.
Dann, Dienstag, mit viel Wind aus Südost, von Poel nach Fehmarn hinüber. 5 Stunden kämpfen, denn da gab es Welle -so ca. 1m schätze ich. Wir sind wohlbehalten angekommen und es war, alle einig, trotzdem ein geiler Tag.
Vorgestern, Mittwoch, in einem langen Segeltag, 9 bis 18 Uhr, Rund Fehmarn. Gesegelt von Hafenausfahrt Burgstaaken bis Hafeneinfahrt Orth - alle Kurse drin.
Gestern dann ganz früher Start, 6 Uhr, um noch gut durch das Warngebiet Todendorf zu kommen (ab 9 Uhr wird man da rausgeschmissen. Südlicher WInd, 7,5 Knoten - nach Laboe geflogen und noch reingekreuzt in die Kieler Förde. Kurzer Stopp in Laboe zum Tanken und dann noch nach Holtenau rüber, an die Schleuse, an der ich jetzt grad sitze. Denn heute soll es in und durch den NOK gehen, wir werden jetzt gleich starten.
In Holtenau mussten natürlich die berühmten Burgunder-Schinken-Brötchen vom ansässigen Metzger sein - die hält Sabrina da grad so werbewirksam ins Bild - eine Spezialität!

5. Oktober 2014

Und der Wind hält, was Kachelmann und Co versprachen: Vorgestern ein laues Lüftchen aus Südost, das uns, gaaanz sachte mit 2,5 Knoten nach Westen, nach Darßer Ort, geschoben hat. Ganz kleiner Hafen in der Mitte des Naturschutzgebietes auf dem Darß (Halbinsel). Superschmale, versandete Einfahrt (sachte, langsam, immer Tiefe peilen) und dann ein Liegeplatz inmitten stiller, unberührter Natur. Herrlich!
Gestern dann ein Gegenteil-Tag: Windstärke 5, Sonne en masse und Albertha düste mit 8 Knoten die Küste entlang. Keine Welle (unter Land), dafür Speed - ein absolut toller Tag zu allgemeiner Begeisterung.
Heute geht es jetzt noch die Warnow hinauf in den Rostocker Stadthafen, wo dann die erste Etappe des Projektes "Überführung" endet und heut abend die neuen Gäste für das Teilstück bis Hamburg an Bord kommen.

3. Oktober 2014

Und in Barhöft waren wir dann mit allen zusammen nochmal so richtig dick. Es war eine richtig, richtig gute Tour, die 12 Tage. Tolle Strecke, tolle Leute. Unheimlich viel gesehen, unheimlich gute Stimmung.
Nun brechen wir auf gen Westen und gehen die Rücküberführung an. Etappe 1: Von hier, Stralsund, nach Rostock. Dann weiter bis Hamburg; Hamburg-Leer und schließlich der letzte Teil, Dortmund-Ems-Kanal.
Neue Gruppe ist schon an Bord, ein ganz gemischter Haufen, Freundesgruppe. Sehr lustig gestern die Einführung!
Das Schönste: Der Wind ist uns ganz dolle gewogen - wir wollen nach Westen und der Wind weht aus Südost, es kann nicht besser! Freude!

1. Oktober 2014

Schön in Zinnowitz! Sehr schön!
Wir haben einen ganz dicken Spaziergang, von der Achterwasser-Seite zur Ostseeseite gemacht, dort am Strand entlang und durch die Wälder zurück. Empfehlenswert!
Von Zinnowitz aus über WOlgest, den Peenestrom, nach Peenemünde - alles unter Segeln!!!
Dort Raketenmuseum und abends Lagerfeuer am Strand und Grillen.
Nächster Tag, vorgestern (meine Güte, ich habe lange nicht eingetragen - SORRY!), ohne Wind (und ohne Wind meint Windstärke minus1) unter Motor nach Sassnitz - nützt ja nix, und schließlich wollten wir noch Rügen rund!
Gestern war der Wind wieder da und hat uns in 10 Stunden (40 Seemeilen) die gesamte Nordküste Rügens entlang nach Hiddensee getragen. Dort liegen wir grade und ich verabschiede mich von einem meiner liebsten Häfen, von Kloster. Heut geht es nach Barhöft und morgen das letzte Mal nach Stralsund - Morgenabend neue Gruppe, für 2 Tage, von Stralsund nach Rostock - wir machen uns auf den Weg gen Westen.

27. September 2014

Naja, das mit dem Wetterwunsch hat nicht so ganz geklappt - zumindest nicht am Donnerstag. Da hatten wir zwar ausdrucksstarke Wolken - aber eher so AUSRUCKSSTARK, dicke fette Sturm- und Regenwolken. Aber der Wind stimmt, gute 5-6 aus West. Und da wir uns ja von Wetter nicht ins Bockshorn jagen lassen sind wir fett nach Swinoujscie gesegelt. 8 Knote nur unter Groß und Fock.
Von Polen dann runter ins Haff, gestern bei durchweg bedecktem Himmel (aber trocken). Komplett unter Segeln, Windstärke 3-4, nach Ueckermünde.
Da hat es dann auch endlich mit dem Wetterwunsch geklappt: Heute Blau, gezeichnete Wolken, Windstärke 4-5, West - Super!!! Bild: Unser Schätzchen im Ueckermünder Hafen heute in der ersten Morgensonne.
Jetzt sind wir in Zinnowitz. Neuer Hafen, tief im Achterwasser. Das Städtchen werden wir jetzt mal erkunden gehen...

24. September 2014

...und es ist eine seeehr nette Truppe an Einzelbuchern zusammen gekommen. Die Chemie hier an Bord schafft was!
Montag: Regen! Windstärke 5! Dicke graue Wolken! Von Stralsund, den Strelasund hinab, quer durch den Greifswalder Bodden, nach Thiessow (südöstlichster Zipfel Rügens).
Dienstag: Sonne! Windstärke 5, abnehmend 3! Strahlend blauer Himmel! Von Thiessow in gefühlten 22 Manövern und einem grandiosen Übungs-Segeltag nach Lauterbach (ebenfalls Rügen).
Heute, Mittwoch: Wolken! Windstärke 5! Tiefer grauer Himmel! Trotzdem ein fetter und erfüllender Segeltag: Quer durch den Boddden nämlich, immer gegen den Wind, nach Greifswald gekreuzt. Hier riss dann pünktlich die Wolkendecke auf und jetzt liegen wir bei Abendsonne im Museumshafen, wieder direkt in der Stadt.
Plan Morgen: Sonne! Windstärke 5! Blauer Himmel mit ausdrucksstarken Wolken!....naja, wollen mal sehen, ob's in Erfüllung geht. Ziel in jedem Fall: Polen, Swinoujscie.

21. September 2014

Der weitere Törn:
Am Freitag war es gar nicht so wenig mit dem Wind. Im Gegenteil, ein absolut herrlicher Segeltag: In 6 Stunden von Lohme, um Kap Arkona und die gesamte Nordküste Rügens herum und in den Enge zwischen Hiddensee und Rügen, nach Kloster. Gesegelt direkt von den Hafenmolen Lohme bis direkt in den Hafen Kloster! Und Bombenwetter! Auch Bombenstimmung, siehe Bild, da packen wir grad auf den letzten Metern das Großsegel,
Gestern war dann Waschküche hoch 5: Absolut kein Wind (aber das hatten die Wetterfrösche auch prognostiziert) und Sichtweiten teilweise unter 100m. Fett diesig.
Da haben wir uns nur ganz easy nach Neuendorf (ebenfalls auf Hiddensee) geschlichen. Ziemlich beeindruckendes Bild, oder? Die Fahrwassertonne scheint zu schweben. So sah es auch tatsächlich aus, es gab keine Übergänge zwischen See, Dunst und Himmel.
In Neuendorf angekommen haben wir uns so ca. eine halbe Stunde mit dem Anlegen beschäftigt: Es war nämlich eigentlich gar kein Platz für uns, aber der Hafenmeister sprach: "Da kriegen wir was hin!" - und legte uns an einen Pfosten und t dem Bug zur Kaimauer. Naja, da haben wir uns die Gangway halt von vorn heraus gebaut. Mal was anderes.
Heute war dann zum Glück nochmal 2 Stunde Segeln drin, nach Stralsund.
Jetzt ist die Gruppe von Bord, das Schiff gereinigt und die neuen Leute sind auch schon da: Einzelbucher für den Törn "Hiddensee-Rügen-Usedom" - unsere letzte Tour hier im Osten. 12 Tage nochmal so richtig die Landschaft hier genießen. 

19. September 2014

Tatsächlich nur ein kurzer Tag gestern, 3 Segelstunden. Die hatten es allerdings in sich, es war doch noch ganz schön Welle vor der Küste. Aber wir haben uns tapfer nach Lohme gekämpft - knapp ohne Seekrankheitsausfälle. Aber muss man nicht öfter haben, solche Wellen, da waren sich alle einig. Heute sieht es, weniger Wind, schon wieder viel ruhiger aus.
Gestern Mittag gab es nach der Wellenfahrt gemütlich Mittagessen am Steg - was für eine Wetterperiode!!! Anschließend sind alle zu Königsstuhl gewandert.
Die Strecke habe ich heute morgen gemacht, joggend. Leider hatte ich natürlich keine Kamera dabei, aber ich muss Euch das Bild mal eben beschreiben: Die hohen, geraden Bäume des Buchenwaldes an der Steilküste, in leuchtendem Orange beschienen von der frühen Sonne. Auf dem grünen, moosigen Waldboden noch leichter Frühdunst, das Meer schimmernd in einer hellen Spur, denn über dem Horizont knapp der rote Ball der Sonne, durch die Stämme linsend. Es war soooo schön! Was haben wir für ein tolles Fahrgebiet! Was geht es uns gut!!!!
Plan heute: Ein wohl langer Tag (wenig Wind) nach Kloster auf Hiddensee. 

18. September 2014

Das "Abwarten" ist zu einem "wir haben einen Plan" geworden:
Von Greifswald aus nach Peenemünde - in 12 Schlägen den Greifswalder Bodden auf Am-Wind-Kurs so richtig durchpflügt - und bis in den Hafen gesegelt. Direkt rein.
Und abends ein ganz feines Sonnenuntergangsgrillen auf einer Wiese direkt am Peenestrom.
Gestern dann Start aus Peenemünde für eine Rügenumrundung von Ost nach West. Also raus aus dem Landtief (nördlicher Ausgang des Boddens) und nach Sassnitz. Fett hart am Wind, alles an Segelzeug oben, was so ging, und der Welle getrotzt.
Jetzt geht hinter mir grad die Sonne über der Ostmole von Sassnitz auf und wir wollen früh starten, um die Kreidefelsen schön im Morgenlicht zu sehen. Kurzer Tag heute geplant, nur um den Königsstuhl herum und nach Lohme - dann ist noch eine Wanderung zu den Felsen für die Gruppe drin.
Sehr nette Gruppe übrigens wieder, es läuft optimal hier an Bord! 

15. September 2014

Machen wir es mal kurz: Die letzten Tage der letzten Gruppe: Regen in Strömen. Aber alle gut drauf, die Laune ungetrübt. Am Samstag von Wolgast nach Lauterbach (Starkwind in der Prognose, Windstärke 3-4 in der Realität); am Sonntag von Lauterbach nach Stralsund zurück (7 Uhr los, und tatsächlich alles gesegelt).
Das war eine feine Tour, das waren supernette Leute!!!
Jetzt haben wir wieder eine Freundesgruppe Erwachsener an Bord - auch ganz nette Leute, viele kennen wir schon aus dem letzten Jahr.
Mit denen sind wir heute relativ spät aus Stralsund gestartet (Brücke um 12:20 Uhr), haben dann aber volle Pulle den Strelasund gerockt. 10 Wenden, in der Spitze 8,2, Knoten, Sonne(!!!). Dann den Bug Richtung Greifswald, in der Bucht wurde es ruhiger. Unter Segeln bis in die Außeneinfahrt hinein, kurze Eispause und auf die Brücke warten. Hinter der Brücke dann das Großsegel wieder hoch und mit ganz stillen, beschaulichen 2 Knoten durch das Schilf des Ryck bis in den Innenhafen, in den Sonnenuntergang hinein. Ganz großes Kino!!!
Die nächsten Tage haben noch keinen Plan, immer mal wieder die Detailprognosen abwarten  im Groben soll es ein Ostwind bleiben. 

13. September 2014

Sondereintrag!
Ganz lange schon steht der Bericht zur Rum-Regatta 2014 in den "Albertha-News" aus - jetzt endlich ist er da.
Siehe hier: dealbertha.de/index.php

12. September 2014

Von Polen aus hatten wir in den letzten Tagen ein richtiges Wechselbad der Wetter:
Tag1, vorgestern, die Swina und dann die Kaiserfahrt hinab mit einer kleinen Brise im Rücken, alles unter Segeln - und dann im Stettiner Haff überrollten uns die Gewitter. Wir hatten Glück, die schwärzeste Front zog vorbei, aber so ein paar Schauer mussten wir uns gefallen lassen.
Tag2, gestern, der schönste Sommertag. Von Altwarp nach Mönkebude; feines Windchen, laue Temperaturen, abends den Grill angeschmissen.
Tag3, heute, viiiiiiiiiiiiiiiiel Wind. Aber wir wussten, was kam, und darum hatten wir uns ja auch für die geschützten Gewässer der Peene entschieden und sind heute bis Wolgast gezogen. Fast alles unter Segeln, fast immer über 6 Knoten.
Morgen: Noch etwas mehr als viiiiiiiiiiiiiiel Wind, aber wir haben noch immer guten Landschutz und wollen nach Lauterbach.

9. September 2014

Jetzt das Bild mal ansehen und raten: Wo sind wir hingefahren?
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Richtig!
Wie geplant nach Swinoujscie - und mal wieder konnten wir die polnische Gastlandflagge nicht finden und mussten improvisieren...

8. September

So.
Sonntag gut wieder, nach harter Feier, in Stralsund angekommen. Schiff astrein vorgefunden. Abends neue Gruppe an Bord - Familie and friends einer Schülerin, die mal (2009) mit uns gefahren ist. Ganz nette Truppe!
heute sind wir mit denen schon wieder im Greifswalder Bodden, in Lubmin, um genau zu sein; und sie hatten einen mit Manövern gut gefüllten ersten Segeltag - sind aber auch sehr segelbegeistert.
Bild: Packen des Außenklüvers und im Hintergrund ist schon das Kraftwerk von Lubmin zu sehen - Welches man hier im Hafen zum Glück kaum noch sieht, dafür schön Strand und Wald.
Unser Plan für die Segelwoche: Noch einmal nach Swinoujscie und über das Stettiner Haff und die Peene wieder retour. Morgen soll es also relativ früh losgehen, denn bis nach Polen sind es so einige Meilen.

5. September 2014

Freest ist es geworden gestern. Kleines, malerisches Fischerörtchen mit einem sehr schönen Liegeplatz für uns. Strand direkt anbei und suuuper Wetter.
Auch jetzt noch Sonne, Sonne, Sonne - geil! Sie begleitet uns auf unserem Weg nach Greifswald.
Dort werden Sabrina und ich dann für 2 Tage aussteigen - Moritz übernimmt noch einmal für ein Wochenende - und nach Dortmund fahren. Zur Hochzeit eines guten Freundes. Sonntagmittag dann wieder hier im Norden.

4. September 2014

Kennt Ihr Klein Zicker? Nein, nein, das ist nicht die männliche Form einer kleinen Zicke sondern der äußerste Zipfel der südöstlichsten Landspitze Rügens - der Minihafen heißt Thiessow, und da sind wir grad. Und es ist einfach SCHÖN hier!!!
Gestern einen ganz fetten Tag gemacht, 55 Seemeilen: Von Glowe aus in fünf Kreuzschlägen um die Kreidefelsen und den Königsstuhl herum, an Sassnitz vorbei, an der Landspitze Nordperd vorbei, durch das Landtief in den Greifswalder Bodden und, nach einer ordentlichen Halse, noch ein Stück wieder gen Norden und, wie gesagt, um Klein Zicker herum.
Heute Plan: Hier etwas später los (noch etwas Landgang) und dann ein kurzer Tag, damit noch Zeit für Sonne, Strand und Meer ist. Wahrscheinlich wird es Lubmin, Peenemünde oder Freest als Ziel werden.

2. September 2014

Und sie ist in vollem Gange die Woche: Start also - nach Besuch der Bunkerstation zur Dieselaufnahme - in Stralsund am Montag. Außen westlich an Hiddensee entlang und durch's Libben-Fahrwasser wieder in die Innengewässer und nach Kloster (wie immer total schön da, aber das hatten wir an dieser Stelle wohl schon so ein-/zweimal, oder?).
Heute morgen los mit Ziel Rügen, Hafen Glowe.
Aber zunächst einmal haben wir versucht, eine Yacht von einer Flachstelle zu schleppen - die hatten sich ein wenig aus dem Fahrwasser verirrt. Leider reichte unsere Motorkraft nicht aus - die steckten echt böse im Schlick. (Wurden aber wenig später von einem Wassertaxi 'gerettet').
Mit also etwas Verspätung weiter und hinaus auf See.
Dass es schwierig werden würde war klar: Wind aus Ost, also direkt gegenan. Wir gingen das Kreuzen tapfer an - und kreuzten - und kreuzten - und kreuzten.....
.....bis sich heraus stellte, dass wir ca. 2 Knoten Strömung auch gegenan hatten, und das ging echt nicht. Die erwartete Ankunftszeit sackte auf 03:30 in der Nacht. Es musste also in den sauren Apfel gebissen und ein Stück gemotort werden - ganz Albertha-untypisch. Muss auch nicht wiederholt werden.
Aber am Ende war dann wieder eine Stunde segeln drin, in den Sonnenuntergang, und das versöhnte uns!
So liegen wir denn also jetzt in Glowe im letzten Licht - sehr malerisch hier!!!