31. Dezember 2010

Der letzte Tag des Jahres 2010. Kurzer Rückblick: Es war für uns und die "De Albertha" ein gutes, sehr erlebnisreiches Jahr voller neue Eindrücke. Ich fahre endlich selber als Skipper, aus vielen Gästen sind Freunde geworden - und geblieben. Wir haben sehr viel Hilfe erfahren. Ein gutes Jahr.
Dafür Danke an Euch alle!
Und von uns natürlich all die besten Wünsche an Euch:

Kommt gut rein in 2011, feiert schön. Bleibt vor allem stets gesund und habt einfach Freude am Leben!

Ach ja, und dann noch eine gute Nachricht: Die Kneipe hat am Schiff jetzt wieder ganz normal geöffnet. Nachdem wir noch Einiges mit dem Ordnungsamt klären mussten sind jetzt alle Hürden genommen und die Albertha ist nun ganz offiziell "Dortmunder Kneipe"! Gestern war feierliche Wiedereröffnung. Die Messe erstrahlte in frischen Glanz und es war ein feucht-fröhlicher Abend. Schon mal für heute abend geübt...

22. Dezember 2010

So, und jetzt wünschen wir Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Dass es Euch ein wenig Zeit und Muße bietet, um klare Gedanken fassen zu können, zur Ruhe zu kommen und schöne Dinge zu genießen!
Liebe Grüße an Euch!

19. Dezember 2010

Jetzt aber wieder echte Neuigkeiten: In der Messe machen wir noch einige Sachen "schön": Eine neue Bodenfarbe (dafür alles abgeschliffen), neue Zierleisten, eine neue Arbeitsplatte in der Küche, einen Beamer und eine Leinwand - dann ist das alles so richtig schick und man kann abends mal eine Film sehen oder Segelthoerie mit ganz professioneller Präsentation machen.

16. Dezember 2010

Jetzt habe ich mal einen schnellen Eintrag ohne Bild (ich könnte ein weißes Blatt einstellen, dann sähe es aus wie vor meinem Fenster).
Ich sitze hier und tue nichts anderes, als die Saison 2011 vorzubereiten – und im Schnee jetzt scheint es so, so weit weg zu sein.
Ich habe eine Bitte: Lasst uns im nächsten Jahr wieder so schöne Touren auf die Beine stellen wie in den letzten Jahren! Pfingsten: Ihr lieben Albertha-Freunde, seid alle mit dabei, damit wir so richtig fein segeln können! Die grünen Inseln sehen, die Weite der See, die Gischt über den Bug – und den Wind in Alberthas Segeln...
... man muss so etwas einfach haben, um zu träumen! Erinnert Ihr Euch noch an den langen Tag, mit 9 Knten nach Assens? Oder an den tollen Kreuz-Tag (24 Wenden) nach Aabenraa? Oder, oder, oder... So viele schöne Erinnerungen! 

11. Dezember 2010

Oh, es ist so schön!
Die Messe hat neue Polster bekommen. Elke und Thomas, zwei unserer "Rum-Regatta-Veteranen" haben Ihr Versprechen gehalten und standen heute (extra aus Düsseldor gekommen!) mit nagelneuen, maßgefertigten Bezügen am Schiff. Dann wurden die Polster noch kräftig aufgepeppt und jetzt sieht es wirklich total geil aus! Supergemütlich! Was so ein schöner, warmer Farbton ausmacht ist erstaunlich.
Wir freuen uns sehr - vielen, vielen Dank noch einmal, Ihr beiden!

5. Dezember 2010

Mal wieder eine kurze Meldung. Wir sind aus dem Urlaub zurück und der Winter hat auch Dortmund fest im Griff. Hier sieht man, dass es auch seine schönen Seiten hat.
Ist immer wieder erstaunlich, wie weg entfernt einem, wenn man das malerisch verschneite Schiff betrachtet,der Segelsommer erscheint...
Ansonsten natürich viele Baustellen am Schiff; der Laminatboden im Gästebereich ist z.B. entfernt (musste mal neu). Und natürlich viel Planungsarbeit für das kommende Jahr - freut mich sehr, dass sich schon so viele Leute für die Einzelbuchertörns angemeldet haben. Da kann man sich im Schnee dann so richtig drauf freuen!

14. November 2010

Und hier mal wieder eine Meldung:
Die Kneipe ist jetzt „am Netz“ und das Bier läuft auch schon richtig gut. Sabrina und ich, wir sind im Urlaub – momentan sitze ich grad auf dem Parkplatz eines eigentlich geschlossenen Hotels, dessen W-LAN ich nutzen darf, in Palinuro (unterhalb Neapel), 23 Grad (!!!), vor unserem Camping"bus" (Opel Omega).
Wir haben das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und unsere Großwinde gleich mit in die Schweiz transportiert, wo sie, dank Dirk und Heinz!!!, über Winter aufgearbeitet wird. Auf dem Bild seht Ihr sie grad auf dem Anhänger – eben noch an Bord uns Segel gehisst, jetzt in der Schweiz und komplett zerlegt.
Ich hoffe, es geht allen gut und sende allen auf diesem Wege Grüße! Arne

2. November 2010

„Und das Schwert des Damokles schwebte über ihm“… nein keine Angst, das ist nur der dicke Haken des Feuerwehrkrans, in den wir grad den Mast einhängen. Und es ist alles gut gegangen, der Mast steht schon wieder. Das ist vielleicht ein gutes Gefühl, wenn wieder eine Fahne hoch droben weht!
Alle Umbauten zum Kneipenschiff sind ebenfalls erledigt und in zwei Tagen, am 4. November, geht es ab 17 Uhr wieder los. Ich hoffe, ich treffe den einen oder anderen von Euch mal wieder an Bord auf ein Bierchen!?
Dieses Logbuch meldet sich damit erst einmal ab. Sabrina und ich wir sind für zweieinhalb Wochen im Urlaub (Italien) – sollte es aber Fragen etc. geben: Wir lesen auch dort unsere mails :-)
- Liebe Grüße an Euch alle, einen schönen Winter! Dieses Tagebuch meldet sich sporadisch mal wieder zu Wort – und sonst ab spätestens Anfang März wieder!

24. Oktober 2010

Welch ein Willkommen! Da fahren wir so nichtsahnend die letzte Etappe, von Lüdinghausen Richtung Dortmund, da hängt da plötzlich ein fettes „Willkommen zuhause Albertha“-Banner an der Brücke. Der Rolf, unser Wirt in den kommenden Monaten und einer von Alberthas besten und treuesten Freunden. Toll!!!!!!!!! Danke Rolfi!!!
Und an dieser Stelle: Auch noch mal Dank an so viele, viele andere Freunde des Schiffes – Ihr helft alle so viel, und das ist so wichtig für das Projekt und das Schiff. Ich glaube, unserer alten Dame geht es im Moment echt gut und sie freut sich über die Situation, wie sie ist! Danke!

23. Oktober 2010

Einen wunderschönen, sonnigen guten Morgen! Bordzeit 08:45 Uhr. Wir haben vor einer Stunde abgelegt in der „alten Fahrt Hörstel“, das ist ein stillgelegter Kanalarm vom Mittellandkanal, in dem man unheimlich schön und ruhig liegt.
Jetzt sind wir auf dem Wege nach Münster, mittlerweile haben wir den Dortmund-Ems-Kanal erreicht. Ist das wohl toll mit der Sonne???
Schleuse Münster liegt noch vor uns, mal sehen, ob wir da gut durch kommen. Etappenziel heut abend: Lüdinghausen, ein kleiner Sportboothafen. Morgen gedenken wir dann in Dortmund anzukommen – endgültiges Ende der Saison 2010.

20. Oktober 2010

Stand der Dinge: Grad durch die Schleuse Anderten bei Hannover durch. 14,7m nach unten gefahren. Jetzt wollen wir in Hannover im Yachthafen Quartier beziehen und uns heut Abend die Stadt ansehen.
Gestern Nacht waren wir, wie im letzten Jahr im Sporthafen Wittingen. Hafen noch immer sehr klein, Leute noch immer total freundlich – nette Stelle zum Liegen.
Morgen soll es dann, eventuell mit Zwischenstop in Minden nach Lübbecke gehen – ebenfalls kleiner aber feiner Sportboothafen, in dem wir wieder die große (im Doppelsinn) Attraktion sind.
Ach ja: Im Bild mal ganz genau hinsehen: Kurz vor der Schleuse jongliert noch ein Schubverband mit seinem Auto am Kran herum.

17. Oktober 2010

Und jetzt sind wir auch schon tief in die Welt der Kanäle eingetaucht.
Gestern ging es, direkt nach dem gut gelungenen Mastlegen, schon die ersten Kilometer den Elbe-Trave-Kanal hinab bis zur Schleuse „Krummesse“. Heute morgen dort dann früh los – eine Fahrt wie in eine Märchenwelt: Dunstschleier, die aus dem Bett des Kanals emporstiegen, die ersten Strahlen der frühen Sonne auf den grünen Ufern und unser Bug, der durch den Spiegel des Wassers schneidet. Fantastisch!
Fünf Schleusen bis zur Elbe, an der schönen Kulisse Lauenburgs entlang (halb unter Wasser wegen Hochwassers), durch das technische Wunderwerk des Schiffshebewerkes Scharnebeck 38m in die Höhe gehoben und nun im Hafen Lüneburg gelandet. Die Hälfte unserer Gruppe ist noch in der „City“ unterwegs und morgen geht es dann um neun Uhr weiter, gen Süden.

15. Oktober 2010

Jetzt sind wir mittlerweile in Lübeck angekommen. Nakskov war landschaftlich ein echtes Erlebnis. Im Frühdunst über spiegelblankem Wasser durch die Inselwelt – sehr schön!
Dann unter Motor nach Fehmarn hinüber – wieder kein Wind, trotzdem gute Stimmung. Rätsel lösen, Schweinswale schauen, Segeltheorie.
Gestern dann kam der Wind und wir konnten noch einen fetten Segeltag nach Travemünde machen. Immerhin 9,6 Knoten „auf dem Tacho“.

Heute dann die schöne Trave hinauf und jetzt sind schon alle Segel runter und die Albertha ist ganz kahl – traurig!
Kleines Bild: Dirk als Klammeräffchen im Mast beim Seile abnehmen, großes Bild: Die Aussicht des Klammeräffchens auf Lübeck. Morgen kommt der Mast runter uuuuund ab in die Kanäle.

13. Oktober 2010

Jetzt muss ich mich doch schon wieder melden – um genau zu sein ist es auch noch nicht ganz der 13. Oktober sondern erst in einer Stunde.
Nur schneller Bericht: Wir sind heute, bei super Wetter aber fast null Wind, von Bagenkop nach Nakskov hinüber geschippert (ein wenig auch gesegelt). Dabei sind wir noch einmal ganz nah an der noch immer brennenden „Lisco Gloria“ vorbei – dieses Mal im Tageslicht. Da musste ich noch ein Bild liefern. Schon ein schauriger Anblick. Wie ein großes, waidwundes Tier, wie sie da so, verkohlt und mit Schlagseite, liegt und von den kleinen „Hunden“ umschwirrt wird. Traurige Szene!

12. Oktober 2010

Aus der Messe dröhnt "Guten Morgen Sonnenschein" - Frühstück scheint fertig zu sein. Wir liegen in Bagenkop. Gestern eine 10-Stunden-Fahrt hinter uns gebracht. Erst Segeln, dann Flaute, dann Segeln, dann Flaute - vorbei an der ausgebrannten 'Lisco Gloria', die noch immer qualmt und vor der Südspitze Langelands liegt, zur Sicherheit dann mal eigene Löschübung und dann Einlaufen bei Dunkelheit in Bagenkop. Toller Tag.
Aber der Reihe nach: Wochenende mit einer Gruppe aus Hamburg - nett mit viel Wind nach Eckernförde und zurück (die Kids haben im Hafen sogar drei Dorsche geangelt!).
Dann, vorgestern (Sonntag) Abend unsere Stammgäste aus der Schweiz an Bord genommen und mit ihnen Bagenkog erzwungen. Jetzt soll es Richtung Nakskov gehen - mal sehen ob's klappt, den Hafen kennen auch wir noch nicht. Aber erst einmal Frühstück. "Guten Morgen, guten Morgen..."

8. Oktober 2010

Nach dem ersten, dem „Ankommtag“ (der eigentlich ja nur noch ein später Nachmittag und Abend war), dem ersten Segeltag („Sturmtag“ nach Marstal), dem „Hypertag“, der uns 40 Meilen kreuz und quer durch die dänische Südsee geführt hat, und dem „Chilltag“ gestern nun heute der letzte, der „Abschiedstag“.
Noch einmal schönes Segeln von Bagenkop nach Laboe, sogar noch Zeit für ein paar Manöver in der Förde („Arne, bitte, wir wollen noch ein paar Wenden“) und dann ab in den Hafen. Putzen und Verabschiedung. Mittlerweile sind aus den „Neuen“ alte Segelhasen und Freunde geworden. Die Hälfte läuft in Albertha-Shirts herum und wir bekommen sogar noch ein Dankesgeschenke.
Tolle vier Tage, tolle Gruppe, wunderbare Erlebnisse, dufte Stimmung – Gruß an Euch nach Essen!!!
Ab jetzt werde ich wieder etwas seltener Schreiben (wie gewohnt alle 3-4 Tage), aber ich bin froh, gerade diesen Törn mal Tag für Tag „begleitet“ zu haben, denn da war echt alles dabei.

7. Oktober 2010

Heute ist jetzt der Ruhetag der Reise; der "Chilltag", wie ich in Neu-Deutsch ja sagen muss.
Ein leises Lüftchen aus Nordost, das uns ganz sacht Richtung Süden trägt, 3 Knoten mit Strömung im Heck und eine warme Sonne unter trübblauem Himmel. Ziel Bagenkop, denn morgen soll es mit Südostwind (hoffentlich behält der Wetteronkel (oder die –tante) Recht) zurück nach Laboe gehen.
Mittlerweile ist aus unseren Gästen eine echte, eingespielte Crew geworden. Alle sind mit ihren Positionen vertraut und arbeiten Hand in Hand. und am Abend wird noch bei einem Bierchen beieinander gesessen und der Tag (und alles mögliche andere Sinnvolles und Sinnloses) besprochen.
Im Bild präsentieren wir: Unser Mittagessen und die Gruppenleitung in voller Aktion…

6. Oktober 2010

Heut war der Belohnungstag für die Welle gestern. Wir haben uns entschieden, eine schöne, lange Segelrunde durch die dänische Südsee zu ziehen, und wir wurden mit 100% belohnt: Sonne, Windstärke 5, die grünen Küsten der kleinen Inseln und Inselchen. Immer mal wieder schnelle Manöver in den Fahrwassern, zwei Halsen, dann Richtung Svendborg auf Am-Wind-Kurs und in den Sund hinein und ein zackiges „Jacke-über-Bord-Manöver“. Sieben Wenden und sogar unter der Brücke hindurch konnten wir segeln, das hat man nicht oft. Danach hatten wir eigentlich den Ehrgeiz, den ganzen Sund zu besegeln, aber nach der ersten Schlammberührung währen einer Wende musste der Plan dann unter 'wohl doch zu ehrgeizig' abgeheftet werden.
Aber schon drei Meilen später gingen die Segel wieder hoch (wir haben hier echte Hardcore-Segler an Bord) und wir können also behaupten, die Runde fast komplett unter Segel gelaufen zu sein. 40 Meilen echtes, tolles, Superwettersegeln.

5. Oktober 2011

Und so geht die Geschichte also weiter: Heute morgen, nach dem Frühstück, Segeleinweisung an Deck und kleine Knotenkunde mit Onkel Moritz (Ihr seht ihn auf dem Bild gestikulieren). Dann Start, Richtung Marstal auf der dänischen Insel Aerö.
Und es war ordentlich Wind und Welle. Gischt über Deck, Albertha mit 10 Knoten unterwegs und alle mussten (oder besser: Durften, denn alle mit Eifer dabei) direkt ran an den Speck und ordentlich Hand anlegen.
Nach fünfeinhalb Stunden erreichten wir dann wie geplant Marstal. Letzten Rest an Deck aufräumen – und alle zu Recht stolz, den Sprung über die Kieler Bucht geschafft zu haben. Erst einmal Ruhephase (Auf dem Bild die Schlafsackparade). Wir, Besatzung, haben Ölwechsel gemacht und heut abend gibt es lecker frischen Fisch…hmmmmmmm. Morgen gibt es die Fortsetzung.

4. Oktober 2010

Väter-Kind von Bord – ein schönes Wochenende. Wir haben gestern sogar noch Flaschenposten „verschickt“ – bin mal sehr gespannt, ob davon welche zurück kommen!
Heute neue Gruppe. 14:00: Der Bus sollte eigentlich schon da sein – leerer Parkplatz. 15:00: Leerer Parkplatz, 16:00: Da rollt der Bus endlich an. Heraus purzeln 34 Schüler Physik-und Bio-Leistungskurs. Wir fahren den Törn mit der „Ethel von Brixham“ zusammen und es muss erst einmal auf die Schiffe verteilt werden. Lebensmittel rein, Taschen rein, Schüler rein…
Machen einen netten Eindruck die Leute und wir freuen uns auf schöne 5 Tage. Ich werde mal versuchen, jeden Tag zu berichten, wie die Gruppe sich entwickelt. Ist immer total spannend: 21 fremde Gesichter kommen an Bord, am Tag der Abreise hat man die Leute dann näher kennen gelernt und ist sich näher gekommen – schon ein toller Job, den wir hier haben.

3. Oktober

Maasholm hat planmäßig geklappt; nächster Tag dann zurück nach Laboe, bzw. nach Kiel-Holtenau. Und es sind echt noch Bilderbuch-Segeltage. Windstärke 5 und Sonne – richtig Spaß!
In Laboe gingen die Joungster dann von Bord – hatten gute Tage und waren begeistert. Das ist natürlich auch für uns immer eine schöne Rückmeldung und hält uns motiviert.
Jetzt sind wir mit Vätern und Kindern unterwegs. Organisiert vom Verein „Dads e.V.“, durchgeführt von Airbus für Väter der Belegschaft. Stimmung gut, Segelerlebnis auch. Gestern war ordentlich Wind und die Kids haben trotzdem ganz allein das Großsegel hochgezogen und wir haben die „große Welle“ besiegt. Yeah! Zur Belohnung bei Einlaufen Eckernförde: Segelzaubertrunk.
Jetzt ist vor dem Schiff heiteres Flohmarkttreiben (und wir haben nicht mal ein popeliges Verlängerungskabel bekommen) und um 10 Uhr soll’s losgehen. Zurück nach Laboe – wird wohl einige Wenden kosten, aber es soll sonnig werden. Ab geht’s!!!

29. September 2010

Montag: Windstärke 5-6 aus Nordost. Wir überlegen, ob wir es mit der Welle aufnehmen. Erst eine kleine Proberunde auf der Kieler Förde – die Gruppe ist echt gut drauf und das Segeln klappt. Also los dann. Zwei/drei Leute Seekrank für 2 Stunden, aber den Weg nach Eckernförde geschafft. Alle stolz wie Oskar und ein beeindruckender Segeltag. Gestern, Dienstag, Windstärke 5-6 aus Nordost. Erstmal wieder „warmsegeln“ in der Eckernförder Bucht, dann ab nach Damp. Alles gut, jetzt sind alle auch schon eingeschaukelt. Das macht ja auch echt Spaß mit dem Wind.
Heute scheint fett die Sonne, der Wind ist noch immer ganz ordentlich und es wird wieder ans Kreuzen gehen – Ziel Maasholm und eine Führung im Naturschutzgebiet.
Ach ja: Und gestern Abend Geburtstagsparty an Bord – ein besonderer 18ter – daher resultiert auch das Bild…..

26. September 2010

Eine tolle, tolle, tolle Regatta! Aber der Reihe nach: Freitagabend schnell die Gäste an Bord und direkt los: Unter Motor in die Förde, nach Kiel hinein. Und es regnete in strömen und ich dachte schon „na, das wird ja eine tolle Fahrt werden morgen!“

Aber: Pustekuchen! Wir hatten Kaiserwetter bei der Regatta (naja, vielleicht wäre eine Windstärke mehr gut gewesen…) und es war echt superspannend: Die „Stella Maris“ war (mal wieder) bereits an der Startlinie unerreichbar aber viele weitere direkte ‚Konkurrenten’ wie die „Jakob Meindert“, die „Pegasus“ und die „Nobile“ waren in direkter Nähe. Zunächst ein raumer Wind (mal mehr, mal weniger) und wir lagen echt Kopf an Kopf. Der eine vor, dann der andere. Mal im Windschatten, mal Nase vor.
An der Wendetonne gelang uns dann der große Coup und eine genial kleine Wende und wir gingen auf Am-Wind-Kurs – Alberthas Stärke. Da konnten wir uns dann, so langsam aber sicher frei kreuzen.
Zweiter Platz und für alle ein unvergesslicher Tag; was will man mehr.
Heute dann wieder Regen in Vorhangform. Jetzt wird gleich der Staubsauger wieder jubeln und der Besen tanzen. Heut Abend erwarten wir die nächste Gruppe für 4 Tage.

24. September 2010

Von Aabenraa führte unser Kurs, wieder mit tollem Wetter, nach Dyvig in die schöne, bereits mehrfach erwähnte Ankerbucht. Wir hatten ein wenig Zeit und daher gab es zuerst noch eine Landexkursion. Ein Team aus mutigen Wanderern erkundete die Wälder östlich Aabenraas und wir, der Rest der Crew, haben das Expeditionschor dann zwei Stunden später an einem kleinen Strand mit Beiboot wieder aufgepickt.
Dann haben wir noch eine nette Runde um die Insel „Barsö“ gedreht – alle Kurse, alle Manöver einmal durch – und schließlich in der Dyviger Bucht den Anker geschmissen. Die Ankerwachen waren schnell eingeteilt, denn alle hatten Lust auf den Reiz der einsamen Stunden an Deck – siehe Bild der Morgenstimmung.
Gestern dann von Dyvig nach Maasholm. Wieder fett Sonne und ein Wind, der pünktlich in der Flensburger Bucht einsetzte und auch noch ganz passend drehte. Im Bild: Der Leuchtturm von Kalkgrund, den wir ziemlich eng passiert haben.
Heute dann Rückkehr nach Laboe und Verabschiedung – es waren wieder einmal sehr nette Tage mit einer passenden Crew!!!
Jetzt kommen heut Abend die Regatta-Gäste an Bord und wir wollen noch in den Kieler Hafen hinein um morgen bei der ersten „Viking-Telekom Regatta“ an den Start zu gehen. Gespannt!

21. September 2010

Meldung aus Aabenraa. Gestern ging es aus Laboe los – Windstärke 5-6 schön als halber Wind, wir sind mit 8 Knoten nach Sonderborg geflogen (40 Meilen). Einziger Wermutstropfen: Bedeckter Himmel, ab und an Regen. Doch heute dann die Entschädigung – Traumwetter! Wind mit Stärke 5, einzelne, schnelle Wolken, eine tiefe, klare Sonne. Und wir schön am Wind durch den Als-Sund und kreuzen auf kleinstem Besteck. 24 Wenden insgesamt – immer hart dran halt. Und es lief wie am Schnürchen, wie ein Uhrwerk. Ein Tag aus dem Bilderbuch. Auf dem Bild: Ein Teil des Klüverteams – und die hatten auch noch Spaß – eigentlich verboten an Bord!
Jetzt: Alle müde und glücklich und gleich ist Bratwurst am Start.
PS: Grüße an Marias „Gang“ (Clausi und Co) von ihr!

18. September 2010

Und schon sind die freien Tag wieder rum und wir sind wieder unterwegs. Klarer Himmel, viel Sonne, von Zeit zu Zeit ein Schauer - und ein dicker Wind aus West. Also ab in die See, alle Kids an die Seile und Richtung Damp. Ein schöner Segeltag für alle und anschließend Fußball am Strand. Da geht Einiges.
So wie auch beim Abendessen. Fischstäbe und Kartoffelbrei bis zum Abwinken.
Leider geht es dann morgen auch schon wieder zurück und wir bekommen die nächste Gruppe: Plan: 5 Tage in die Dänische Südsee - die Wetterprognosen sind prima. Freu!

15. September 2010

Heute mal ein Eintrag ohne Bild, nur die nackten Tatsachen sozusagen: Im Tiessen-Race sind wir Dritter geworden - eine Platzierung, mit der wir auch echt zufrieden sind. Wir haben unser Bestes gegeben, alles aus uns herausgeseglt, und wenn die älteste Lady unter 12 Schifen den dritten Platz macht (bei für sie echt nicht günstigem Wind), dann ist das doch was, oder? Man kann auch nicht immer gewinnen!
Abends die Party in Kappeln war ein ziemlicher Hit, ein gelungener Regattaabschluss mit viel Musik und guten Gesprächen.
Sonntag dann ruhiger Rücksegeltag, der noch einige nette Momente bot - rundum gutes Wochenende!
Jetzt im Moment sind drei Tage frei und am Schff wird emsig gearbeitet. Die Küche kommt (zumindest teilweise) neu in Farbe und in den Kabinen werden so einige Hölzer ausgetaucht. Ab Freitag ist dann wieder Leben in der Bude: Zweiter Eltern-Kind-Törn - die Stofftierchen sitzen schon auf den Matratzen und erwarten die Gäste...

Ach ja: Noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben auf unserer Rücktour durch die deutschen Kanäle noch Platz: Start am 16. Okt. in Lübeck, Ende am 20. Okt. in Braunschweig (via Trave-Elbe-Kanal, Lauenburg, Lüneburg etc.) - gibt es noch Leute, die da Lust haben? Details siehe "Aktuelles/Angebote".

11. Septmber 2010

Jeeeede Menge Neues: Direkt nachdem ich den Logbucheintrag "Richtung Sonderborg, auf in den Kampf" geschrieben hatte, haben wir uns anders entschieden - der Windlage nach - und sind nach Svendborg gekreuzt. 16 Wenden, ein Kurs wie aus dem Lehrbuch. Das Ganze bei 6-7 Windstärken und alles lief wie am Schnürchen. Die Kids waren echt spitze! Nächster Tag dann rüber nach Maasholm - und die Eisdiele hatte zu, welch ein Elend!
Gestern dann wieder in Laboe angekommen, Verabschiedung der Kids, PutzenPutzenPutzen und die neuen Gäste an Bor: Einzelbucher zur Regatta "Tiessen-Race". Das Rennen ist dann heute gelaufen. Raumer Wind (schräg von hinten also) - das ist nicht so Alberthas Stärke, darum wird es wohl nur Platz drei oder vier werden. Mal sehen. Aber alle haben ihr Beses gegeben und es hat echt wieder richtig Spaß gemacht "in die Vollen" zu segeln!
Bild: Skipper und Rudergänger voll konzentriert.

8. September 2010

Stichwort des Tages: Viel Wind! Wir liegen in Faaborg. Nette Gruppe aus 12/13 Jahre alten Menschen, Stimmung gut - man muss nur die Mütze festhalten.
6 Windstärken aus Ost-Südost. Nun wollen wir uns an das Abenteuer "Überquerung Kleiner Belt" machen. All rüsten sich für die Herausforderung, wir sitzen noch einmal inder Messe zusammen um alle Positionen an Bord festzulegen, damit alles wie am Schnürchen klappt. Ziel heute: Ankern in Dyvig oder Sonderborg. Auf in den Kampf!

6. September 2010

Wir haben 2007 angefangen Eltern-Kind-Törns zu organisieren. Nach dem Motto "gemeinsam Abenteuer erleben". Mittlerweile ist das Ganze ein so umfangreiches und schönes Projekt, dass es schon zwei Wochenenden pro Jahr sind. Das vergangene Wochenende war der erste Eltern-Kind-Törn 2010 - und es waren echt tolle Tage. Wir hatten super Wetter: Sonne pur, dabei ein gleichmäßiger Wind aus Nordost - klasse. Dieses Mal scheinen die "Wetter"Teller leer gewesen zu sein...       
Alle hatten einen Mordsspaß. Steuern, baden, Taue ziehen, am Strand toben, Flaschenpost, gemeinsam essen... Alles dabei.
Jetzt sind wieder in Laboe, das Schiff ist geputzt und wir erwarten eine 8. Klasse aus Lüneburg.

2. September 2010

Zwei freie Tage. Das angehende Kranken- und Pflegepersonal ist von Bord - es hat auch noch zwei richtig schöne Segeltage gegeben. Mit gutem Wind und schöner Sonne.
Jetzt haben wir ein wenig Zeit um ein paar Dinge am Schiff zu erledigen und einige Arbeiten zu machen. Da freut sich unsere alte Dame, dass ihr der Bauch gekrault wird. Hier auf dem Bild: Sabrina in hängender Position, das Schwert anschleifend. Immer viel Arbeit so ein altes Schiff, nie langweilig. Aber es ist auch toll, wenn man dann sieht, wie viel Begeisterung und Freude es auslösen kann! und sei es nur bei all den Spaziergängern hier im Hafen - "ach, Sie haben aber ein schönes Schiff!"...