30. August 2010

Der Wettergott hat Urlaub, glaub ich. Ich denke, wir haben unsere Teller nicht nur nicht leer gegessen, sondern noch etwas daruf getan...
Heute Nacht Windstärke 6-7 aus Nordost am Leuchtturm Kiel. Das bedeutet eine fiese Welle vor der Kieler Förde. Hat man nicht oft, keine Angst - aber es kann halt in seltenen Fällen mal passieren. Na, wir mit unseren Mädels (Krankenpflegeschule - 2 Jungs übrigens auch dabei) dann überlegt: Was machen wir also Schönes. Entschluss: Mal den Nord-Ostsee-Kanal ansehen. Durch die Schleuse, Richtung Rendsburg - die großen Kollegen angucken. Kurz vor Rendsburg dann 180 Grad-Drehung (hab ich auf dem NOK auch noch nicht gemacht) und wieder zurück. Schönes Wetter - nur halt viel Wind. Auf dem Bild gehen wir grad aus der kleinen Schleuse Holtenau raus.
Ich denke, alle hatten trotzdem einen netten Tag - und morgen kann hoffentlich gesegelt werden. Jedenfalls werd ich den Teller zur Sicherheit sogar noch abschlecken!

29. August 2010

Von Maasholm heute morgen dann nach Laboe zurück. Wieder feinstes Segelwetter. Ein stetiger Wind aus West, Stärke 5, ganz klare Luft - ein Tag aus dem Bilderbuch. Dazu: Bockwurst mit Kartoffelsalat an Deck.
Jetzt sind wir in Laboe zurück, die Gruppe von Bord. Es war ein sehr ereignisreiches, schönes Wochenende, auch für uns!
Jetzt wird geputzt, geputzt, geputzt - 19:00 kommen unsere nächsten Gäste.

PS: Wenn Ihr mal herzhaft lachen wollt, dann schaut mal diesen Link an (die "Albertha-Allstars" live in concert): http://www.youtube.com/watch?v=PSCfq-NeQx0

29. August 2010

Und wieder viel Neues zu erzählen: Mit den Shanty-Kids hatten wir noch einen schönen Segeltag am Donerstag. Mit Badepause und allem Drum und Dran.
Vorgestern, Freitag, kam am abend dann die jetzige Gruppe an Bord: Eine Anwaltskanzlei, die gerne mal nachts segeln wollten. Gegen 20 Uhr an Bord, Sicherheits- und Schiffseinweisung, und gegen 23 Uhr liefen wir dann aus Laboe aus. Der Wind stand erst wirklich günstig und wir nahmen Kurs Nord. Halber Wind, sternenklare Nacht, ein fast voller Mond am Horizont. Sehr beeindruckend. Wr hatten uns in zwei Wachen aufgeteilt, ich durfte nach dem Segelsetzen dann erst in die Koje. Mann, war dat jemütlich!
Als ich allerdings dann um vier Uhr die Wache übernahm, hatte der Wind zugenommen auf eine gute 5 und ungünstig gedreht, so dass wir mittlerweile Richtung NO unterwegs waren. Dann war erst noch ein Abenteuer durchzstehen - der Außeborder an Albert (Beiboot) hatte sich losgerüttelt und musste bei 6 Knoten Fahrt und Ein-Meter-Welle an Bord geholt werden.
Gegen fünf Uhr war die Welle dann so hoch geworden, dass wir uns, im Sinne des ruhigen Schlafes der anderen, entschlossen zu wenden und unter Land zu fahren. Sonderborg bot sich dann als Ziel an. Es wurden noch 6 Wenden und gegen zwölf Uhr waren wir dann am Ziel. Drei Stunden Pause in Sonderborg und dann noch tolle vier Segelstunden bis Maasholm (blauer Himmel, schnelle Wolken, 8 Knoten Fahrt...). Ich hab den Kurs hier mal als Karte eingestellt.

25. August 2010

Hier also der Bericht: Der Sturm kam ja nun tatsächlich (und das nicht nur an der Ostsee). Wir lagen fein sicher und geschützt in Eckernförde. Dafür hatten wir dann vorgestern entschieden, weil wir schon befürchteten, dass gestern ein Liegetag werden würde. Und so kam es denn auch. Leuchtturm Kiel meldete zeitweise bis zu Windstärke 10!!! Selten gesehen!
Wir haben uns mit den Shanty-Kids einen netten Tag gemacht: Erst war die Truppe im Ostsee-Infocenter - Seesterne, Knurrhähne und Schweinswale besehen - dann sind wir selber ins nasse Element gestiegen: Meerwasser-Wellenbad. Eine wilde Seeschlacht und ich kann melden: Cornelia und ich sind Sieger des Reiterschubsens geworden!
Heute war das Wetter etwas friedlicher und wir haben uns von der Fock mit 6 Knoten nach Damp ziehen lassen. Momentan sind alle am Strand (die haben echt kein Temperaturempfinden) und gleich gibt es Kastenhai (Fischstäbchen). Lecker!

23. August 2010

Guten Morgen alle zusammen!
Gestern wollten wir eigentlich mit unsere neuen Gruppe - der Kinder-Shanty-Chor "Werre-Piraten" aus Herford und friends - schon gestartet sein. Das zog sich dann aber doch noch etwas hin, Nachzügler trafen erst um 19 Uhr am Schiff ein - so sind wir dann in Laboe liegen geblieben und haben mit den Kids in Ruhe die Schiffseinweisung gemacht. Heut solls also losgehen.
Wir haben eine spannende Wetterprognose, die ich Euch mal zeigen wollte. Ab jetzt, Montagvormitag, soll der Wind (die untere rote Linie) stetig zunehmen und morgen Sturmstärke erreichen. Alles aus westlichen Richtungen. Was macht man da also? Wir haben beschlossen, uns jetzt schön an der Küste (also im Landschutz) nach Norden zu arbeiten, morgen vielleicht in die Schlei hinein - immer in Abdeckung, dass die Wellen nicht gar so hoch werden. Es soll ja niemandem schlecht werden! Bin sehr gespannt und werde Euch berichten.

20. August 2010

Jetzt sind wir zurück in Laboe. Gruppe von Bord und wir haben drei Tage 'frei' in denen wie wild an der Albertha gearbeitet wird: Ölwechsel Ruderhydraulik (watt ein Schmierkram), neue Seile in die Backstagen (coooool!), Macken im Deck lackieren (wer ist da jetzt drauf getreten???), Wanten nachspannen (für 0,2 Knoten mehr speed) und so weiter.
Um uns herum ist in Laboe "German Classics", Treffen der klassischen Segelyachten von ganz klein bis fast Albertha-Größe. Tolles Bild! Die kamen dann heute alle von ihrer ersten Regatta wieder rein. Da hatten wir grad Kaffeepause an Deck und damit ersten Rang erste Reihe für das Schauspiel "Wie wuseln sich 120 Yachten in einen Hafen". Buntes Bild!

17. August 2010

Letzter Tag mit der MBK-Gruppe. Wir sind aus der Flensburger Förde raus und (nach gigantischem Eis in Maasholm) nach Eckernförde gegangen. Es war ein langer aber erfüllter Segeltag. Vor der Schleimünde haben wir Segel gesetzt - null Wind, 0,9 Knoten - und wir haben es ausgesessen! Später kam dann ein feines Windchen, zur Belohnung. Der Großteil der Gruppe hat unter Deck Programm gemacht, wir wollten da auch nicht unterbrechen, und so sind wir mit 4 Leuten, unter anderem Stefan, der Gruppenleiter, am Ruder, eine Wende nach der anderen gefahren. Hat echt Spaß gemacht.
Nach 21 Uhr dann: Bunter Abend zum Abschluss. Meine damen und Herren, auf dem Bild sehen sie die "Albertha-Three" mit ihrem Mitmach-Hit: "Let's go to the Harbormaster". Wird der Sommerhit 2011, achtet drauf!

15. August 2010

Also die "Flensburg Nautics" waren wirklich eine gelungene Sache! Am Freitagabend, als wir einliefen, war schon ganz viel Action im Hafen und wir bekamen prompt die Führungsposition der Einlaufparade 'in die Hand gedrückt'. Im Hafen dann eine Ehrenrunde und noch ein wenig Gewusel um den Liegeplatz.
Gestern, Samstag, war dann Regatta angesagt. Am Start ca. 20 Schiffe. Wir mit unserer Gruppe voll motiviert. Ein paar Tage drauf 'trainiert' und alle echt fit an den Positionen. Nach dem Start lief es zunächst nicht optimal (siehe Bericht zur Regatta, den stelle ich in den nächsten Tagen unter "Aktuelles/Angebote" > "Albertha-News" ein) und wir mussten dann eine Aufholjagd auf die "Elegant" starten. Immer gegen den Wind, einen Kreuzschlag nach dem anderen - so sah unser Kurs aus. Aber es gelang! Wir sind Sieger der Regatta!!!! Erstes Schiff im Gesamtfeld!
Heute dann Auslaufparade und jetzt sind wir auf der größeren der beiden "Ochseninseln". Ganz wildromantisches und idyllisches Plätzchen in der Flensburger Förde. An Land läuft ein dickes Geländespiel, alle rennen um die Insel, und wir an Bord kümmern uns noch um die Leinen - der Steg ist etwas klein und heut nacht soll der Wind drehen...

13. August 2010

Vorgestern Bagenkop (nach 8 Halsen), gestern fast Mommark - wir waren schon da, als wir bemerkten, dass der Hafen umgebaut wird und es keine Liegeplätze mehr für uns große Schiffe gibt - und dann schließlich Dyvig (tolles Ankern unter'm Sternenhimmel), heute Sonderborg.
Gestern war Manöver-Übungstag (8 Wenden, 2 Halsen, 5 Fockshifts) - coole Sache. Und abends, in Sonderborg im Hafen, waren dann die Piraten an Bord. Gruppen-Rollenspiel mit Verkleidung und Schminke.
Heute sind wir jetzt auf dem Weg nach Flensburg und werden pünktlich um 16 Uhr eintreffen. Erste Mission erfüllt. Mal sehen, was das Seglertreffen so bringt...

10. August 2010

Go West! Wir haben in Rostock ein letztes Mal die Gruppe gewechselt. Jetzt ist der MBK-Nordelbien an Bord. 23 Leute zwischen 16 und 20 Jahren, alle voll motiviert - da freut man sich auf den Törn.
Am kommenden Freitag wollen wir in Flensburg sein, da ist "Flensburg-Nautics". Großes Seglertreffen mit Regatta und viel "Drum-Rum". Jetzt im Moment sind wir grad nördlich von Fehmarn unterwegs. Gestern wehte uns der Wind ins Gesicht und wir mussten nach Kühlungsbon kreuzen. Heute haben wir ihn im Rücken und wir fahren eine Halse nach der nächsten - auf dem Bild grad: Chillen zwischen zwei Manövern.

8. August 2010

Gruppenwechsel zur Hanse-Sail... Das hat so seine Vor- und Nachteile. Unglaubliches Gewusel, Hick-Hack um Liegeplatz, überall Hype am Kai. Aber auch tolle Anblicke, großes Feuerwerk, viele, viele Schiffe unterwegs. Wir kamen mit unseren Kids von Kühlungsborn und reihnten uns in das bunte Feld der Hanse-Sail-Schiffe ein. Und zum großen Spaß der Jungs und Mädels ging es dann immer auf "Kaperfahrt". Zuerst war die Sedov unser Ziel - wenn man daneben segelt ein Berg von einem Schiff. Na, die gaben aber ziemlich schnell auf und "flüchteten" unter Motor. Beute Nummer zwei: Die Shtandart (Bild). Nachbau der ersten Kriegsfregatte Zar Peter des Großen. Unter vollen Segeln versuchte der Feind zu entkommen - doch vergebens! Wir waren schon fast auf Enterhöhe, da fiel uns ein, dass die Shtandart mit 8 Kanonen bestückt ist - da nahmen wir dann doch lieber Reißaus. Ein großer Spaß jedenfalls.
Ab heute haben wir jetzt wieder eine neue Gruppe. Auftrag: In 5 Tagen nach Flensburg und dort an den "Hanse-Nautics" teilnehmen.

3. August 2010

Entschuldigung, entschuldigung, ich bin mal wieder etwas säumig gewesen mit den Eintragungen. Es ist viel passiert seither.
Wir sind gut und wohlbehalten wieder in Rostock gelandet - es war eine tolle Tour von Helsingör mit allem, was man an Wetter so haben kann und mit einer echt netten Gruppe. Gruß an Euch alle!
Ich werde diesen Törn demnächst mal als kompletten Bericht unter der Rubrik "Möglichkeiten" einstellen, könnt Ihr Euch ja mal ansehen.
Jetzt ist grad der dritte Törn von "KiJu" an Bord. Kids im Alter zwischen 12 und 16 Jahren - und es läuft auch wirklich gut. Alle total interessiert und engagiert - Hut ab!
Gestern in Kühlungsborn, heute rund Insel Poel und an deren Seite über die Kirchsee ins Örtchen Kirchdorf. Wunderschön hier!
Wir haben gefühlte hundert mal auf die Karte geschaut, ob hier vielleicht Naturschutzgebiet und Sperrzone ist, weil niemand unterwegs ist, kein Segel weit und breit - ist es aber nicht. So sind wir denn mit der schönen Natur fast allein und erkunden mal wieder neue Ufer.

28. Juli 2010

Grönsund, mittags 13:00 Uhr. Kaum Wind aus wechselnden Richtungen, wir haben schon 6 „Wenden“ hinter uns – immer auf der Jagd nach dem Lüftchen. Die Strömung treibt uns mit 1,5 Knoten in die richtige Richtung, die Frage ist jetzt: Kommen wir unter der Brücke durch, schaffen wir es, ohne ordentlich Ruderwirkung, die Durchfahrt zu treffen? Wir treiben quer auf den mittleren Brückenpfeiler zu. Aber wir wollen uns so schnell nicht geschlagen geben: Zwei Mann ins Beiboot, vor den Bug gebunden und dann PULLEN! Und die Jungs rudern und rudern. Gaaanz langsam bewegt die träge Albertha sich vorwärts – alle starren auf den Brückenpfeiler - quälend schwerfällig verschiebt sich der dicke Beton vor dem Hintergrund – man kann den Strom unten am Pfeiler schon gut sehen, da möchte man nicht quer davor hängen! Aber die fleißigen Ruderer schaffen es tatsächlich, das Heck der Albertha noch grade am Pfeiler vorbei zu ziehen. Kurz liegen wir quer unter der Brücke. Cooler Anblick! Coole Aktion! So etwas macht dann echt richtig Spaß!

26. Juli 2010

Und wieder eine Erinnerung für das ganz spezielle Album: Wir sind also bis Stevens Klingt gesegelt und dort vor Anker gegangen. Das kleine, schwarze Schiffchen da in edr Bildmitte, das sind wir.
Eine hunderte von Metern lange und bis zu 35m hohe Kreidefelsenkante. Azurblaues Wasser, das gleißende Weiß der Steine, dazwischen kräftiges Grün und leuchtende Felder auf den Kanten. Echt toll! Da sitzt man dann abends, bei der Ankerwache, schaut in den Sonnenuntergang, die Welt wird still um einen herum, und man hat wohl eine der beneidenswertesten Stellen erwischt, die es so gibt…
Heute jetzt, mal mit mehr-, mal mit weniger Wind, unterwegs zu den Klippen von Møn und dem Häfchen Klintholm.

25. Juli 2010

Noch eben abends von Helsingör nach Helsingborg - naja, so war es jedenfalls geplant. Dann gab es allerdings keinen Liegeplatz und wir sind "noch eben" nach Landskrona gesegelt.
Heute war dann so richtig fett Wind. Segel hoch - 10,3 Knoten!!! So waren die Seemeilen bis Stevens Klint ('nächste' Landspitze südlich Kopenhagen) schnell zurückgelegt. Vorbei an Kopenhagen und im Fahrwasser haben die Frachter nicht schlecht gestaunt, als die auf dem Seitenstreifen fast von einem Traditionssegler versägt wurden. Auf dem Bild so eine Situation neben zwei "Großen".

23. Juli 2010

„Sein oder nicht sein…“ Hier weht der Hauch der literarischen Weltgeschichte um uns: Wir liegen direkt unter Hamlets Schloss in Helsingör. Beeindruckende Kulisse! Und ein nettes Städtchen mit ganz gemütlicher Fußgängerzone.
Nach einem Flautentag gestern, der uns mit der „Stahlfock“ (Motor) nach Landskrona brachte (auch hübsch!) hatten wir heute ziemlich verrücktes Segelwetter, das uns mit einer meteorologischen Kurve, Windwechseln von 90 Grad und vier Wenden nach Norden und allen noch einmal viel Spaß brachte. Da ist Helsingör ein wirklich würdiger Abschluss.

20. Juli 2010

Jaja, jetzt habe ich mich schon wieder von meinem Zorn erholt und kann einen aktuellen Eintrag machen: Heute morgen Start bei Bogeskov (vor Anker) – gaaanz tolles Plätzchen! – durch die Öresundbrücke (beeindruckendes Bauwerk, muss ich schon sagen) und jetzt liegen wir in Malmö.

Wir haben wieder mal eine sehr, sehr nette Truppe an Bord, die sehr engagiert mit uns segeln. Na und bei dem Wetter (fett Sonne, fett Wind), was kann da noch schief gehen?

Jetzt werden wir wohl heute abend noch das eine oder andere Bier trinken müssen, ich habe nämlich heute meine Kapitänspapiere bekommen!!!! Juhu!!!!!!!!!

20. Juli 2010

Heute muss mal ein Fahndungsfoto einer Segelyacht ins Netz. Und das hat folgenden Grund:
Wir sind mit der neuen Gruppe planmäßig in Rostock los gekommen. Erst noch Sicherheitseinweisung, dann los. Vor Warnemünde dann die Segel gesetzt, und -da wir nach Kopenhagen wollen mit diesem Törn- gleich Kurs Nord gesetzt, Richtung Haesnäs. Das sind so gute 45 Meilen und für einen halben Segeltag schon eine Ansage. Ein kleinder, schnuckeliger Hafen, in dem man sich allerdings leider nicht anmelden und keinen Platz reservieren kann.
Wir kommen also um halb sieben abgekämpft in Haesnäs an, Hund muss dringendst auf Wiese, wir haben voll Kohldampf – da liegt da diese Yacht am langen Steg (einzige Liegemöglichkeit für uns). Natürlich fragen wir ganz lieb, ob er eben Platz machen kann und dann wieder an uns anlegen – nur einmal los und wieder ran also. UND DAS TUT DER NICHT.
Manche Menschen haben null davon verstanden, worum es beim Segeln geht! Der hat uns echt einfach wieder fahren lassen und wir mussten noch mal 12 Meilen bis Klintholm, wo wir dann gegen 22 Uhr angekommen sind. Ist das übel oder was?
Weiße Yacht (siehe Bild), Nummer 5905 auf dem Großbaum, Name: „Spindrift“ – vielleicht begegnen die Euch ja mal…

17. Juli 2010

Gestern war es schaurig! Neptun war zu Besuch an Bord und musste alle "Staubgeborenen" taufen und in sein Reich einweihen. Jeder wurde mit Essigwasser rituell gereinigt, heidnische Tänze wurden zuEhren des Wassergottes getanzt, Beschwörungen gebrüllt. Und dann wurde jeder über die Planke geschickt und dem nassen Element übergeben.
Ganz links im Bild: Ich, wieder mal 'angeschmiert', als Gott Neptun.
Mit Fingerfarbe ganz grün und braun (Gesichtshaut der Marke Frosch) und mit Dreizack und Wikingerhelm bewaffnet. Und am Ende durfte auch ich dann ins Wasser. Überraschung: Warnemünde, im Wasser, 16 Uhr - der Helm sitzt!
Heute jetzt in Rostock wieder einmal Gruppenwechsel und in diesem Moment rotieren grad fett der Besen und der Staubsauger.

15. Juli 2010

Happy Birthday Paula!
Geburtstag an Bord - das muss fein sein! Und wenn man dann noch mit der KiJu Truppe unterwegs ist, dann bekommt man auch noch zwei riiiiesen Kuchen gebacken. Mit viel Liebe und Aufschrift! Bananen-Schoko-Kuchen. Ich sag mal experimentell aber gelungen!
In den letzten vier Tagen haben wir "mal eben" knapp zweihundert Seemeilen abgerissen. Der Segelwind lief, Albertha auch. Von Fehmarn über Langeland, den großen Belt, Smalands Fahrwasser, durch den Grönsund und dann östlich Falster wieder nach Süden und nach Kühlungsborn - da sitz ich jetzt grad.
Super Wetter. Baden, baden, baden und ab und zu Creme auf den Sonnenbrand. Bordhund Chica ist mehr im Wasser als draußen und jagd Bälle. Schon toll so Sommer!

12. Juli 2010

Jetzt sind die Kids und Jugendlichen von KiJu mal wieder an Bord. Wie im letzten Jahr: Erster Anlaufhafen ist Orth. Und es sind auch fünf "Wiederholungstäter" aus dem letzten Jahr dabei, denen es so viel Spaß gemacht hat, dass sie auch 2010 wieder dabei sind - das ist doch ein schönes Kompliment für uns.
In Orth lagen wir neben der "Skylge", einem niederländischen Kollegen. Am Abend wurden dann bei null Wind die Segel gesetzt um genug Schatten zu bekommen - Beamer und Leinwand aufgestellt und dann gemeinsam Fußball geschaut. Voll die gemütliche Atmosphäre - leider nur mit einem schlechten Spiel und falschem Ergebnis...
Für einen näheren Bericht: Siehe "Aktuelles/Angebote" und dann "Die Albetrtha-News".

8. Juli 2010

Jetzt aber wieder zum "Ist-Zustand": Wir sind mit einer Gruppe unterwegs, die Trommeln und Segeln verbindet. 'Trommeln im Rhythmus der Gezeiten'.
Aus der Messe erklingen afrikanische Bässe während ich an Deck mit dem anderen Teil der Gruppe die Segel einpacke. Haben auch nicht oft Wenden mit Backbeat!
Aber sehr segelbegeistert alle und daher íst eine Menge möglich.
Gestern haben wir in Marstal mit allen zusammen Fußball gesehen - stilecht im Irish-Pub in Dänemark das Spiel Deutschland gegen Spanien gesehen...
Trauriges Ende - aber die Jungs haben sich tapfer geschlagen insgesamt, oder?
Jetzt grad dampfen wir ohne Wind nach Damp und haben einen feinen Badestopp hinter uns.

7. Juli 2010

Und hier ein dringend fälliger Nachtrag (ich hatte die Bilder nicht eher): Am letzten Sonntag der Kieler Woche (27. Juni) haben Barbara und Andreas bei uns an Bord geheiratet.
Das verdient natürlich einer Würdigung!
Die beiden mussten sich zuerst für die "JA"-Flagge des Flaggen-Alphabetes entscheiden, die natürlich auch über der Kieler Förde gehisst wurde. Der Skipper nahm dann die symbolische Trauung vor. Das Meerwasser der Ostsee, gegossen über die verschränkten Hände der Eheleute symbolisierte die Erfahrungen der einzelnen Partner, die nun in einem gemeinsamen Erfahrungsstrom zusammen fließen.
Schon eine bewegende Sache!

Viel Glück Euch beiden!!!!

4. Juli 2010

Unser letztes Wochenende haben wir mit einer Familien-/Freundesgruppe an Bord verbracht, organisiert über die Eltern von Moritz' Freundin Laura. Eine sowas von entspannte Angelegenheit! Hitze, Baden, chilliges Segeln (Jamaikafeeling vor Eckernförde und um die Hüften Bananen), dann eine Fußballorgie ersten Grades (4:0 gegen Argentinien - ich hätte es nicht erwartet).
Abends Cocktails und Strand - absolut relaxed!
Ich habe mal ein stellvertretendes Bild gewählt, mit wie viel Spaß es zur Sache ging - natürlich mussten wir, bei Windstärke 1-2, eigentlich nicht einmal halb so fest am Klüverniederholer ziehen...

2. Juli 2010

Meine Damen und Herren: Die Kids der Waldorfschule Hamburg (zumindest ein Teil der Klasse - der Teil, der bei uns an Bord war).
Es waren schöne 5 Segeltage - vielen Dank Ihr Lieben, Ihr wart eine tolle Crew!
Stichworte: "Wie, jetzt keine Wende mehr - schaaade!" und "Ich weiß schon sehr gut allein, was ich hier tun muss!"